Bei INDAL in Münster verdiene ich mir das Geld, was ich zum Philosophieren brauche. Aber wer oder was ist INDAL? Kurz gesagt: Ein Softwarehaus, das individuelle Sftwarelösungen für Unternehmen und Institutionen programmiert: Apps, Webanwendungen, Access-Datenbanken und ähnliches. Warum das sinnvoll ist, kann man in diesem Video erfahren:
Autor: Jörg Phil Friedrich
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Links und Rechts
Wir können die Linken und die Rechten im politischen Alltag sicher identifizieren. Wir kennen sie als Extreme und als Populisten. Aber was sagen die Begriffe noch aus? Hilft das Modell des „politischen Spektrums“ noch, um die Gegenwart zu verstehen? In einem Beitrag für das Hohe Luft Magazin versuche ich, dem Sinn von Links und Rechts auf den Grund zu gehen.
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„Ich kenne mich aus“ als philosophisches Problem
Es gibt in der Philosophie einen Hang zum Außergewöhnlichen. Diesen Hang findet man schon in Platons Höhlengleichnis: uns interessiert der Außergewöhnliche, der, der sich aus den Ketten befreit und sich ans Licht kämpft, nicht seine Kameraden, die in der Höhle bleiben und über die Schattenspiele nachdenken. Der Trend setzt sich bis in die moderne Philosophie fort. Wittgenstein meinte, ein philosophisches Problem habe die Form „Ich kenne mich nicht aus“ – aber warum? Warum ist nicht eher der Satz „Ich kenne mich aus“ ein philosophisches Problem?
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In Ata Bejit
Vorheriger Tag: Bishkek: Parks und Monumente
Wir wollten nach Ata Bejit, der kirgisischen Gedenkstätte für die Opfer einer stalinistischen „Säuberungsaktion“ 1937, bei der 138 kirgisische Intellektuelle ermordet und hier südlich von Bishkek verscharrt worden waren, unter ihnen auch der Vater von Tschingis Aitmatov. Wir wussten auch, dass dort das Grab des Schriftstellers selbst ist, da dieser den Wunsch gehabt hatte, in der Nähe seines Vaters beerdigt zu werden, den er mit neun Jahren verloren hatte. (mehr …)
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Bishkek: Parks und Monumente
Vorheriger Tag: Zwei Ausreißer und ein Irrer
Bishkek ist eine Reißbrett-Stadt mit einigen Parks, vielen Monumenten und Denkmälern für die Helden des kirgisischen Volkes und der Sowjetunion und einigen imposanten Theater- und Regierungsbauten. (mehr …)
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Zwei Ausreißer und ein Irrer
Vorheriger Tag: Ein Tag am See
Am letzten Tag der Reittour sollte eigentlich alles ideal und zügig klappen, denn wir sollten von unserem Zielort Kyzart noch nach Kotschkor und von dort zurück nach Bishkek gebracht werden. Dort wollten wir im CBT-Büro unsere Ausrüstung vom Trekking abholen und dann noch ins Hotel. (mehr …)
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Ein Tag am See
Vorheriger Tag: Urteile, Vorurteile und Verstörungen
Wir ritten um 9:00 Uhr los, immer am Ufer des Song-Köl entlang. Für den Weg zum nächsten Ziel waren drei Stunden eingeplant, aber da wir die Tiere auf dem Uferweg zügig traben ließen, erreichten wir es schon gegen 11:00 Uhr. Wir setzten uns ans Ufer und warteten aufs Mittag, das es auch hier zwar in einer Jurte, aber an einem hohen Tisch, an dem man ganz europäisch auf Bänken sitzen musste, gab. Ich fragte Ruslan, ob wir nach dem Mittag noch einen Ritt entlang des Ufers machen könnten, er sagte sofort Ja und gab mir sein Pferd, das viel Spaß am richtigen Laufen hatte. Es war ein Vergnügen, wir ritten die Uferwege der Steilküste hinauf und hinab, ließen die Tiere so viel frisches Gras und Kräuter fressen, wie sie mochten, und kehrten nach anderthalb Stunden glücklich zur Jurte zurück. (mehr …)
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Urteile, Vorurteile und Verstörungen
Vorheriger Tag: Überall Franzosen
Nachdem wir einen weiteren kalten und windigen Pass überquert hatten erreichten wir schon gegen Mittag die Hochebene des Song-Kol. Endlich konnten die Pferde ausgiebig traben und wir hatten ebenfalls Freude an den schnellen Schritten über die Ebene hinab zum See. (mehr …)