Das Dilemma des Philosophierens

Ernsthaftes Philosophieren steckt in einem Dilemma: Es soll eigentlich (selbst-)kritisches Denken sein, aber bevor man es „richtig gelernt hat“, oder während man es lernt, eignet man sich so viele Selbstverständlichkeiten der abendländischen Philosophietradition an, dass es kaum noch möglich ist, einen wirklich radikal-kritischen Standpunkt einzunehmen. Die Tradition des Philosophierens ist womöglich kein festes Fundament des Denkens, sondern ein zäher Morast, aus dem man sich kaum befreien kann. Darum geht es in meiner neuen Reflexe-Kolumne.


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