Jörg Phil Friedrich
Philosoph und Publizist

  • „Der plausible Gott“ ist erschienen

    „Der plausible Gott“ ist erschienen

    Mein Buch „Der plausible Gott“ ist nun erschienen. Man kann es überall im Buchhandel oder direkt beim Herder-Verlag (Verlag Karl Alber) bestellen. Hier der Klappentext:

    Die Existenz eines göttlichen Wesens kann weder bewiesen noch widerlegt werden. Trotzdem gibt es Menschen, die innig an ein Wesen glauben, das Schöpfer des Universums und väterlicher Partner der Menschen ist, ebenso wie es Menschen gibt, die die Existenz eines solchen Wesens vehement bestreiten. Das Buch „Der plausible Gott“ zeigt, dass es zwar keine Beweise, aber doch gute Gründe gibt, an einen Gott zu glauben. Mit ihm wird verständlich, dass die Menschen als freie Wesen mit einem moralischen Gewissen, einem Sinn für Schönheit und einem Hang zur Wahrheit ausgestattet sind.
    Die Naturwissenschaften stehen keineswegs im Widerspruch zur Existenz eines solchen Gottes. Vielmehr wird mit ihm verständlich, dass die Welt überhaupt Naturgesetzen gehorcht, die der Mensch verstehen und nutzen kann. Denn ein plausibler Gott schafft vernünftige Wesen als freie und schöpferische Geschöpfe, mit einer Vernunft, die seiner ähnlich, aber doch begrenzt ist. Deshalb kann er ihnen auch nicht jedes Leid ersparen, auch wenn er sie mit der Fähigkeit ausstattet, Leid zu überwinden und die eigene Zukunft sowie die seiner Umwelt besser gestalten zu können.
    Die Frage nach Gott wird in diesem Buch nicht endgültig beantwortet, aber es wird gezeigt, dass es vernünftig ist, an sein Wirken zu glauben und davon überzeugt zu sein, dass dieser Schöpfer seinen Geschöpfen die Freiheit zur Gestaltung der Welt und die Verantwortung für das eigene Schicksal übergeben hat.

  • Altgriechische Zeitreise

    Schon immer wollte ich Zeitreisender werden. Jetzt geht es alle zwei Wochen auf eine Reise in tiefe Vergangenheit: Zu den Philosophen im antiken Griechenland. Die Reiseberichte erscheinen auf der Seite des Hohe Luft Magazins.

  • Neue Kolumne: Alice und Bob

    Sie sind schon an verschiedenen Stellen aufgetaucht, in Aufsätzen und Kolumnen, aber auch in dem Buch Der plausible Gott. Jetzt bekommen sie beim Hohe-Luft-Magazin ihre eigene Serie. Alle zwei Wochen gehe ich mit ihnen in ganz alltäglichen Situationen philosophischen Problemen nach. Eine klare Antwort gibt es selten, aber immer interessante Fragen. Hier geht es z.B. in die Natur.

  • Die große Täuschung

    Das, was vor wenigen Tagen über die Fälschungen von Reportagen beim Spiegel ans Licht gekommen ist, wirft Fragen nach der Wahrheit von Werken mit realem Bezug überhaupt auf. Die Frage, wann eine Reportage etwas Wahres erzählt, kann Anlass sein, über die Wahrheit von Geschichten überhaupt nachzudenken. Wann ist eine Geschichte wahr? Wann ist eine Geschichte Fiktion, wann sind fiktionale Geschichten wahr und was macht vielleicht sogar eine wahre Geschichte zur Fiktion? Ist es am Ende überhaupt eine Fiktion, dass wahre Geschichten die Wahrheit erzählen und unwahre Geschichten eben nicht?

    Weiterlesen beim Hohe Luft Magazin

  • Richtig streiten

    „Richtig streiten“ – das heißt nicht, irgendwelche Regeln des Stgreits korrekt anzuwenden. Richtig zu streiten ist etwas anderes, als richtig zu rechnen. Beim Streit geht es um die Dinge die uns wichtig sind, zugleich prallen Meinungen aufeinander, derer man sich nicht sicher sein kann. „Richtig streiten“ bedeutet, engagiert Meinungen gegeneinander zu führen, ohne rechthaberisch zu sein. In meiner Artikelserie beim Hohe Luft Magazin, die hier beginnt, versuche ich, dem richtigen Streit auf die Spur zu kommen.

  • Infovideo von INDAL in Münster

    Bei INDAL in Münster verdiene ich mir das Geld, was ich zum Philosophieren brauche. Aber wer oder was ist INDAL? Kurz gesagt: Ein Softwarehaus, das individuelle Sftwarelösungen für Unternehmen und Institutionen programmiert: Apps, Webanwendungen, Access-Datenbanken und ähnliches. Warum das sinnvoll ist, kann man in diesem Video erfahren:

  • Links und Rechts

    Wir können die Linken und die Rechten im politischen Alltag sicher identifizieren. Wir kennen sie als Extreme und als Populisten. Aber was sagen die Begriffe noch aus? Hilft das Modell des „politischen Spektrums“ noch, um die Gegenwart zu verstehen? In einem Beitrag für das Hohe Luft Magazin versuche ich, dem Sinn von Links und Rechts auf den Grund zu gehen.

  • „Ich kenne mich aus“ als philosophisches Problem

    „Ich kenne mich aus“ als philosophisches Problem

    Es gibt in der Philosophie einen Hang zum Außergewöhnlichen. Diesen Hang findet man schon in Platons Höhlengleichnis: uns interessiert der Außergewöhnliche, der, der sich aus den Ketten befreit und sich ans Licht kämpft, nicht seine Kameraden, die in der Höhle bleiben und über die Schattenspiele nachdenken. Der Trend setzt sich bis in die moderne Philosophie fort. Wittgenstein meinte, ein philosophisches Problem habe die Form „Ich kenne mich nicht aus“ – aber warum? Warum ist nicht eher der Satz „Ich kenne mich aus“ ein philosophisches Problem?
    Weiterlesen auf Hohe Luft