Jörg Phil Friedrich
Philosoph und Publizist

  • Individuelle Software mit KI

    Der Einzug der Nutzung von KI-Agenten in die professionelle Softwareentwicklung wird für die Anwender weitreichende Folgen haben. Oft meint man, dass schon bald kaum noch Programmierer gebraucht werden, weil die Umsetzung der Anforderungen der Anwender einerseits viel schneller möglich sein wird, sodass immer weniger Programmierer immer mehr Softwarelösungen bzw. neue Funktionalität in der gleichen Zeit produzieren können. Zudem, so hoffen manche, werden die Anwender selbst zu Softwareentwicklern. Sie sagen dem KI-Agenten einfach, was sie sich an neuen Funktionalitäten wünschen oder welche Softwareunterstützung sie brauchen und die KI baut das dann entweder in die bestehende Lösung ein oder baut für die konkrete Anforderung eine neue Lösung.

  • Demoskopie: Die Munition der vierten Gewalt

    Wenn wir die Bezeichnung vierte Gewalt für die Medien ernst nehmen, dann ist die Demoskopie die Waffe und die Munition dieser Gewalt. Umfragen der Meinungsforschungsinstitute werden meist von Medien in Auftrag gegeben, ihre Ergebnisse werden von Medien präsentiert, die Nachrichtenmoderatorin konfrontiert die Politikerin im Interview mit den ermittelten Zahlen und leitet daraus ihre Fragen und Vorwürfe ab. Die Prozentzahlen und Diagramme sind die Munition, die der Talkshowmoderator am Wahlabend in die Runde schießt. Grund genug, einmal über den Charakter dessen, was da raucht und zündelt und manchmal Sprengkraft bekommt, nachzudenken. Mein Politisches Feuilleton zum Thema bei Deutschlandfunk Kultur.

  • Was wird aus dem Softwareentwickler?

    Softwareentwicklung ist mehr als Programmierung, diese alte und fast schon triviale Einsicht muss in Zeiten des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz neu durchdacht werden. In jedem Schritt und bei jedem Aspekt der Softwareentwicklung kann KI nutzbringend eingesetzt werden. Was passiert da?

  • Künstliche Intelligenz in der Softwareentwicklung

    Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz verändert viele Arbeitsbereiche mit einer Dynamik, die eine ganz unerwartete Herausforderung mit sich bringt. Wir kommen in der Beurteilung der Möglichkeiten und Fähigkeiten dieser neuen Technik kaum hinterher. Es ist derzeit kaum sinnvoll und überhaupt realistisch, etwas über den Stand der Technik zu sagen und Methoden für den Umgang mit ihr einzuüben, denn das, was wir da heute verstehen und in Regeln und Arbeitsweisen transformieren wollen, ist heute Abend womöglich schon veraltet. Das ist wirklich eine ganz neue Erfahrung.

  • Flecktarn über feinem Zwirn

    Politiker im Flecktarn, das ist das richtige Signal an die Soldaten, an Freunde, Partner und Feinde. Es zeugt aber auch von einer Gefahr. Dazu habe ich auf Texte zur Sache geschrieben.

  • Zum Bundesverdienstkreuz

    Ein Orden vom Staat ist eine Auszeichnung dafür, dass der Preisträger im Sinne dieses Staates gewirkt hat. Das ist nicht immer im Sinne der Gemeinschaft. Deshalb sollte man den Bundesverdienstorden dem Staat aus der Hand nehmen. Dazu mein Beitrag auf cicero.de

  • Mutlose Politik

    Deutschland braucht einen radikalen Neuanfang. Doch die etablierte Politik scheut die notwendigen Zumutungen. Die nächste Bundespräsidentenwahl könnte dafür wichtiger werden, als viele denken. Dazu mein Beitrag in der Berliner Zeitung.

  • Keiner will Demokratie

    Ausgerechnet im Namen der Demokratie spitzt sich der politische Meinungsstreit zu unversöhnlicher Feindschaft zu. Die Vorstellungen von der Herrschaft des Volkes sind vernebelt. Demokratie ist ein Kampfbegriff geworden, hinter dem der simple Wille zur Macht steht. Dazu mein Beitrag auf cicero.de

  • Gegen die Übermacht der Parteiführungen

    Obwohl das Grundgesetz nur sagt, die Parteien sollten an der politischen Willensbildung „mitwirken“, dominieren vor allem die Parteiführungen den ganzen Prozess. Das ist gefährlich für die parlamentarische Demokratie. Darüber – und wie es geändert werden kann – habe ich im Politischen Feuilleton bei Deutschlandfunk Kultur gesprochen.