Manfred Götzke hat mit mir für den Deutschlandfunk in der Sendung „Information und Musik“ ein Gespräch über mein Buch „Die postoptimistische Gesellschaft“ geführt. Wir sprachen über den Unterschied von Optimismus und Zuversicht, über die Frage, warum der Fortschrittsoptimismus an sein Ende gekommen ist und es trotzdem viele Gründe gibt, zuversichtlich in die Zukunft zu schauen, über die Ängste der Letzten Generation und über Freiheit. Hier kann man das Gespräch anhören.
Autor: Jörg Phil Friedrich
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Die Leopoldina und die Aufarbeitung der Pandemie
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat zusammen mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ein Thesenpapier zur wissenschaftlichen Politikberatung veröffentlicht. Es sollte um Lehren aus der Corona-Pandemie gehen. Bekanntlich hat die Leopoldina während der Corona-Pandemie mit ihren Forderungen in den ad-hoc-Stellungnahmen sowohl auf die Öffentlichkeit als auch auf die Politik großen Einfluss ausgeübt. Wer gehofft hatte, hier findet selbstkritische Reflexion des eigenen Handelns statt, wurde enttäuscht. Ich habe dazu auf Welt.de etwas geschrieben.
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Es sind auch Deals
In der Diskussion um die militärische Unterstützung der Ukraine wird in Deutschland vor allem moralisch argumentiert. Das reicht aber nicht, denn politische Entscheidungen müssen immer mehr berücksichtigen als das, was moralisch geboten erscheint. Die Interessen der Partner in der NATO etwa sind sehr unterschiedlich. Darüber habe ich im Freitag 06/2023 geschrieben.
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Klimawandel und Zeit
Der menschgemachte Klimawandel ist unstrittig, aber viele Prozesse laufen in einem Zeitrahmen ab, dass Anpassung möglich ist. Ein Ende der Menschheit oder des Lebens auf der Erde ist nicht abzusehen. Klimaforscher wissen das vermutlich und es wäre ihre Aufgabe, die Ängste einiger junger Leute zu beruhigen. Darüber habe ich in der Welt geschrieben.
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Helfen Masken gegen Viren?
Die Frage, ob Masken über Mund und Nase in einer Virus-Pandemie nützlich sind, ist vor allem deshalb umstritten, weil sie von jedem so gedeutet wird, dass es zu den jeweiligen Vorurteilen passt. Studienergebnisse werden auf Phrasen reduziert. Dabei muss man sich immer genau ansehen, was eine Studie überhaupt untersucht. Für eine Maskenpflicht käme es nicht darauf an, ob Masken unter Laborbedingungen einen Effekt haben, sondern ob sie sich in der gesellschaftlichen Praxis bewähren. Dazu habe ich in der Welt ausführlich geschrieben.
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Wo beginnt „die Fremde“?
Elisabeth Wellershaus hat ein Buch mit dem Titel „Wo die Fremde beginnt. Über Identität in der fragilen Gegenwart.“ geschrieben. Im Freitag 05/2023 habe ich meine ganz persönliche Position zur Position der Autorin dargestellt und darüber hinaus aufgeschrieben, warum ich finde, dass es sich lohnt, das Buch zu lesen.
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„Die postoptimistische Gesellschaft“ erscheint am 13. März
Die letzten Korrekturen sind vorgenommen, die Umschlaggestaltung ist abgenommen, die Druckmaschinen laufen. Am 13. März 2023 erscheint mein neues Buch „Die postoptimistische Gesellschaft“ mit dem Untertitel „Warum es keinen Grund für Optimismus gibt – und was dennoch Hoffnung auf ein gutes Leben macht“. Es wird sowohl als Klappbroschur als auch als E-Book erhältlich sein. Vorbestellt werden kann es schon jetzt bei den bekannten Online-Händlern, im Buchhandel und beim Herder-Verlag. Weitere Informationen auf der Seite des Verlages.
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Was man auf YouTube nicht sagen darf
Die führende – genau genommen Marktbeherrschende – Plattform für Videos passt genau auf, dass keine Inhalte veröffentlicht werden, die nicht regelkonform sind. Was allerdings als regelkonform gilt, was erlaubt ist und was entfernt wird, entscheidet die Plattform nach eigenem Ermessen, auch wenn sie ihre Vorschriften dafür publiziert. Ob das dann noch mit Meinungsfreiheit und breitem Diskurs zusammenpasst, ist fragwürdig. Mein Beitrag dazu, den ich vor einem Jahr auf welt.de veröffentlicht hatte, ist nun frei lesbar im INDAL-Blog.
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Die Künstliche Intelligenz besteht den Turing-Test nicht
Chat-GPT erhitzt die Gemüter, führt zu Bewunderung und Begeisterung, aber natürlich auch zu Ängsten und Sorgen. Die Aufmerksamkeit und das Staunen verweisen aber auf ein Problem, das oft übersehen wird: Es ist eine degenerierte menschliche Vernunft, die da von den Sprachmodellen so hervorragend simuliert wird. Wenn wir unsere menschliche Intelligenz ernst nehmen würden, könnte die KI den Turing-Test niemals bestehen. Darüber habe ich in der Welt geschrieben.