Niemand will auf den Begriff der Freiheit verzichten. Alle, die politische Ziele verfolgen, tun dies im Namen der echten, wahren und langfristigen Freiheit. Selbst in der DDR wurde das Wort groß im Munde geführt, immerhin ging es um die Befreiung der Arbeiterklasse. Warum das Wort so wichtig ist, darüber habe ich im Freitag geschrieben.
Jörg Phil Friedrich
Philosoph und Publizist

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Ist KI gefährlich?
Über die alarmistischen Äußerungen zur Gefährlichkeit der Künstlichen Intelligenz habe ich im WDR 5 Politikum gestern mit Andrea Oster gesprochen. Was ist von den angeblichen Gefahren zu halten, die angeblich durch eine Superintelligenz entstehen können? Wie gefährlich kann eine KI auch ohne Bewusstsein werden? Mich interessiert dabei vor allem, warum solche Geschichten in die Welt gesetzt werden und wer davon profitiert. Das Gespräch kann im Sendungspodcast ab Minute 3:38 angehört werden.
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Lesung beim Poetenfest
Beim diesjährigen Erlanger Poetenfest werde ich am 26. August um 12:00 Uhr aus meinem Buch „Degenerierte Vernunft. Künstliche Intelligenz und die Natur des Denkens“ lesen und mit Nana Brink darüber sprechen, wie wir die KI zum Anlass nehmen können, uns darauf zu besinnen, was unser eigenes Denken im Wesen ausmacht.
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Besprechung im Deutschlandfunk
In der Sendung „Andruck – Das Magazin für politische Literatur“ beim Deutschlandfunk hat Martin Tschechne mein Buch „Degenerierte Vernunft. Künstliche Intelligenz und die Natur des Denkens“ sehr informativ und freundlich besprochen. Der Beitrag kann in dem zur Sendung gehörenden Podcast nachgehört werden.
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Unterschied zwischen KI und menschlicher Vernunft
Es gibt eine schöne neue Zeitschrift, sie heißt Human, erscheint alle drei Monate, ist im Zeitschriftenhandel und online erhältlich und beschäftigt sich mit allen Aspekten der Künstlichen Intelligenz, wie sie funktioniert, wie man mit ihr arbeitet, welche Möglichkeiten sie eröffnet und welche Probleme sie bringen wird. Ich habe zu diesem ersten Heft einen Beitrag zur prinzipiellen Differenz von KI und menschlicher Vernunft geschrieben.
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Immanuel Kant und die Repräsentative Demokratie
In seinem späten Werk „Die Metaphysik der Sitten“ hat der Philosoph Immanuel Kant sich mit der Verfassung einer repräsentativen Demokratie beschäftigt. Der Philosoph Martin Welsch hat in seiner Dissertation „Anfangsgründe der Volkssouveränität“ gezeigt, dass Kant darin bereits Strukturprobleme aufzeigt, die uns heute beschäftigen. Darüber habe ich in der WELT (im Print am 27.09.2023) geschrieben.
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Der alarmistische Kreislauf
Die Figur des besorgten Wissenschaftlers, der eine Gefahr für die ganze Gesellschaft identifiziert, davor warnt, weitere Investitionen in Forschungen fordert und im Folgenden mit immer detaillierteren Aussagen zu immer größer werdenden Gefahren in der Öffentlichkeit auftritt, ist seit dem Waldsterben etabliert. Er begegnet uns bei Krankheiten, beim Klimawandel und nun bei der Künstlichen Intelligenz. Die Absichten sind lauter, aber auch ökonomische Interessen und der Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Deutungsmacht dürfen nicht übersehen werden. Über den alarmistischen Kreislauf, der entsteht, habe ich bei den Nachdenkseiten geschrieben.
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Besprechung zur „Degenerierten Vernunft“
„Das Wort degeneriert taucht bei Friedrich nicht zufällig auf. Es ist dieses formalisierte – also verengte und damit deutlich degenerierte Denken, das auch die heutigen Algorithmen hervorgebracht hat. Und wir haben es nach wie vor mit Algorithmen – also formalisierten Rechenprozessen -– zu tun, wenn uns jemand versucht, seine KI anzudrehen. Leistungsfähig ist sie nur deshalb, weil dahinter ungeheure Rechenkapazitäten stecken und – was Friedrich geradezu genüsslich darlegt – eine unendliche Menge formalisierter Texte, die Menschen ganz freiwillig ins Internet gestellt haben.“ Ralf Julke hat eine schöne Besprechung meines Buchs „Degenerierte Vernunft. Künstliche Intelligenz und die Natur des Denkens“ geschrieben.
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Wissenschaft und Medien
In den Medien gilt, was in einer „wissenschaftlichen Studie“ steht, oft als unumstößlicher Wahrheitsbeweis. Dabei wird der Begriff der Studie immer weiter gefasst. Oft sind diese Studien nicht mehr als Umfragen, die alles andere als repräsentativ sind. Fachjournale und PR-Abteilungen von Forschungseinrichtungen begünstigen diesen Trend. Kritischer Journalismus ist in Bezug auf die Wissenschaft die große Ausnahme. Mit diesem Phänomen, seiner Entstehung und seinen Konsequenzen, habe ich mich auf Welt.de befasst.