Schlagwort: Postoptimismus

  • Podcast-Gespräch zur Postoptimistischen Gesellschaft

    Am 28. September war ich zu Gast im Haus am Dom zu einem Gespräch über die postoptimistische Gesellschaft. Das Gespräch, in dem es um Zuversicht und Hoffnung jenseits eines Fortschrittsoptimismus auf der Basis von Wissenschaft und Technik ging, wurde aufgezeichnet und steht nun zum Nachhören zur Verfügung.

  • Talk zu Hoffnung und Zuversicht

    „Wird alles gut?“ fragte mich Michael Fleischhacker am Ende der Servus-TV-Talkrunde am letzten Donnerstag, in der es um Hoffnung und Furcht, auch um den Glauben und Gott und auch um die Postoptimistische Gesellschaft ging.

    Ich habe geantwortet, dass nicht alles gut wird, aber dass es immer wieder Gutes im Leben geben wird. Dass es kein Pessimismus ist, wenn man sagt, dass es nicht besser wird als heute, dass es sogar Hoffnung und Zuversicht geben kann, wenn wir uns aus den Zwängen des Fortschrittsoptimismus befreien. Und dass der Mensch immer durch Katastrophen gehen musste, und dass uns das auch in Zukunft wohl nicht erspart bleiben wird. Aber dass wir zuversichtlich sein können, dass wir auch zukünftige Katastrophen bestehen können, weil wir zwar verletzlich, aber auch widerständig sind. Die ganze Sendung kann man sich hier ansehen.

  • Lesung beim Poetenfest

    Beim diesjährigen Erlanger Poetenfest werde ich am 26. August um 12:00 Uhr aus meinem Buch „Degenerierte Vernunft. Künstliche Intelligenz und die Natur des Denkens“ lesen und mit Nana Brink darüber sprechen, wie wir die KI zum Anlass nehmen können, uns darauf zu besinnen, was unser eigenes Denken im Wesen ausmacht.

  • Hayek und der Postoptimismus

    Im Jahr 1974 hat F.A. von Hayek in seiner Nobelpreis-Dankesrede die „Anmaßung von Wissen“ in seiner Wissenschaft, der Ökonomie, beklagt. Damit hat er früh das angekündigt, was ich als größeres Problem der Wissenschaften in der postoptimistischen Gesellschaft dargestellt habe und was sich heute, in der Pandemie und im Klimawandel, auch für die von Hayek noch bewunderten Naturwissenschaften zeigt. Darüber habe ich bei Telepolis geschrieben.

  • Optimismus oder Zuversicht

    Die Zeit des Optimismus sei vorbei, steht in meinem Buch „Die postoptimistische Gesellschaft„. Allerdings müssen wir deshalb nicht pessimistisch werden. Michael Angele von der Wochenzeitung der Freitag stellt fest, dass der Schlüsselbegriff in meiner Argumentation der der Zuversicht sei. Er bemerkt zudem, mein „Stil […] zeichnet sich durch das Fehlen von Verstimmungen aus“. Freut mich sehr.