Die Risse, die seit der Corona-Pandemie durch die deutsche Gesellschaft gehen, werden tiefer und zeigen sich auch bei anderen Themen. Kritische Aufarbeitung wäre dringend nötig, aber – so argumentiere ich in einem Streitgespräch mit Heribert Prantl im Deutschlandfunk – nicht in einer Kommission, sondern in aller Öffentlichkeit, im Parlament und in den Medien. Und dafür braucht es die Wissenschaft nicht als Fundament oder Kern, wie Prantl meint, denn die Entscheidungen, die von Beginn an falsch waren, waren politische. Eine Wissenschaft zum Kern politischer Entscheidungen zu machen – das ist schon der Fehler.
Kategorie: Rundfunkbeiträge
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Podcast-Gespräch zur Postoptimistischen Gesellschaft
Am 28. September war ich zu Gast im Haus am Dom zu einem Gespräch über die postoptimistische Gesellschaft. Das Gespräch, in dem es um Zuversicht und Hoffnung jenseits eines Fortschrittsoptimismus auf der Basis von Wissenschaft und Technik ging, wurde aufgezeichnet und steht nun zum Nachhören zur Verfügung.
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Besprechung im Deutschlandfunk
In der Sendung „Andruck – Das Magazin für politische Literatur“ beim Deutschlandfunk hat Martin Tschechne mein Buch „Degenerierte Vernunft. Künstliche Intelligenz und die Natur des Denkens“ sehr informativ und freundlich besprochen. Der Beitrag kann in dem zur Sendung gehörenden Podcast nachgehört werden.
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Streitkultur im Deutschlandfunk
In der Sendung Streitkultur im Deutschlandfunk ging es am Samstag um die Frage, ob Künstliche Intelligenz unser Leben verbessern wird. Darüber habe ich mit Manuela Lenzen diskutiert, die ein Buch mit dem Titel „Der elektronische Spiegel“ geschrieben hat, in dem es, ähnlich wie in meinem Buch „Degenerierte Vernunft“ um das Verhältnis von menschlichem Denken und künstlicher Intelligenz geht. Die Sendung kann man sich hier anhören.
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Gespräch bei hr2-Kultur
Im Radiosender hr2-Kultur hat Rosemarie Tuchelt mich zu meinem Buch „Degenerierte Vernunft. Künstliche Intelligenz und die Natur des Denkens“ befragt. Dabei ging es auch um die Frage, wie die dramatischen Warnungen vor einer Vernichtung der Menschheit durch künstliche Intelligenz zu bewerten wären. Das ganze Gespräch kann man hier nachhören.
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Degenerierte Vernunft
Am 25. Mai ist mein Essay „Degenerierte Vernunft. Künstliche Intelligenz und die Natur des Denkens“ als Buch im Claudius-Verlag erschienen. Florian Felix Weyh hat mich im Deutschlandfunk Kultur ausführlich dazu befragt. Es ging um den Unterschied zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz, ums Räsonieren und Nachdenken. Das Gespräch gibt es zum Nachhören in der Audiothek.