EBook „Was kommt nach dem Klimawandel?“

Mein Text „Was kommt nach dem Klimawandel?“ ist jetzt als EBook bei Telepolis erschienen. Man kann es auf allen bekannten EBook-Plattformen kaufen und somit mit einem Kindle, einem Tolino, einem SmartPhone, einem iPhone und auch auf Tablets und iPads lesen.

Klappentext:

Es ist eine Illusion, weiterhin zu glauben, dass sich der vom Menschen verursachte Klimawandel noch aufhalten oder er wenigstens so weit abgemildern ließe, dass die Menschheit sich einigermaßen unbeschadet darin einrichten könnte. Nichts spricht heute dafür, dass die Klimaziele erreicht werden können, die uns vor einer Klimakatastrophe bewahren. Höchste Zeit also, sich der Zukunft des Überlebens der Menschen auf der Erde aus einer realistischen Perspektive zu widmen.

Dieses Buch stellt sich dem Problem des Überlebens im Klimachaos. Es geht davon aus, dass auch dramatische und rasante Veränderungen des Klimas nicht das Ende des menschlichen Lebens auf der Erde überhaupt bedeuten, wohl aber den Untergang der menschlichen Zivilisation und der „Menschheit“, wie wir sie heute kennen und zum Selbstverständnis unserer Spezies gemacht haben.

Der Mensch kann sich unter den verschiedensten klimatischen Bedingungen einrichten, und auch die zukünftige Erde wird Bedingungen bieten, unter denen Menschen leben können. Allerdings wird die Phase des Klimachaos die meisten Infrastrukturen und sozialen Mechanismen zerstören, die das zivilisierte Leben in menschlichen Gesellschaften hervorgebracht hat und die dieses zugleich sichern. Es stellt sich die Frage, wie wir uns auf eine solche Zeit vorbereiten können, ohne die genauen Bedingungen heute schon vorhersagen zu können. Dazu gibt dieses Buch wichtige Impulse.

„Ist Wissenschaft, was Wissen schafft?“

Mein Buch „Ist Wissenschaft, was Wissen schafft?“ ist soeben bei Alber erschienen. Es kann überall im Buchhandel oder direkt beim Verlag bestellt werden. Klappentext:

Moderne Wissenschaften produzieren Erkenntnisse, die den technischen Fortschritt voranbringen und unsere Lebensqualität in jeder Hinsicht voranbringen. Aber versorgt sie die Menschen auch mit Wissen über die Welt in dem Sinne, dass sie uns Einblicke gewährt in das, was passiert, dass sie uns Einsichten gibt? Dieses Buch zeichnet die wichtigsten Ansätze nach, die in den letzten Jahrzehnten versucht haben, die gegenwärtige Form der Wissenschaftlichkeit philosophisch verständlich zu machen. Es gewinnt daraus einen neuen Ansatz für eine Wissenschaftsphilosophie des 21. Jahrhunderts, der die verschiedenen Strömungen von der Wissenschaftstheorie bis zur Wissenschaftssoziologie zusammenführt. Auf dieser Grundlage diskutiert es die Fragen, ob einerseits die Wissenschaften wirklich wissenschaftlich vorgehen, um ihre Erfolge zu erreichen, und ob andererseits das, was sie hervorbringen, für uns als Einzelne und als Gesellschaft als Wissen gelten kann. Dabei wird auch die Frage nicht ausgelassen, ob die Philosophie selbst eine Wissenschaft ist, die Wissen schafft.

„Der plausible Gott“ ist erschienen

Mein Buch „Der plausible Gott“ ist nun erschienen. Man kann es überall im Buchhandel oder direkt beim Herder-Verlag (Verlag Karl Alber) bestellen. Hier der Klappentext:

Die Existenz eines göttlichen Wesens kann weder bewiesen noch widerlegt werden. Trotzdem gibt es Menschen, die innig an ein Wesen glauben, das Schöpfer des Universums und väterlicher Partner der Menschen ist, ebenso wie es Menschen gibt, die die Existenz eines solchen Wesens vehement bestreiten. Das Buch „Der plausible Gott“ zeigt, dass es zwar keine Beweise, aber doch gute Gründe gibt, an einen Gott zu glauben. Mit ihm wird verständlich, dass die Menschen als freie Wesen mit einem moralischen Gewissen, einem Sinn für Schönheit und einem Hang zur Wahrheit ausgestattet sind.
Die Naturwissenschaften stehen keineswegs im Widerspruch zur Existenz eines solchen Gottes. Vielmehr wird mit ihm verständlich, dass die Welt überhaupt Naturgesetzen gehorcht, die der Mensch verstehen und nutzen kann. Denn ein plausibler Gott schafft vernünftige Wesen als freie und schöpferische Geschöpfe, mit einer Vernunft, die seiner ähnlich, aber doch begrenzt ist. Deshalb kann er ihnen auch nicht jedes Leid ersparen, auch wenn er sie mit der Fähigkeit ausstattet, Leid zu überwinden und die eigene Zukunft sowie die seiner Umwelt besser gestalten zu können.
Die Frage nach Gott wird in diesem Buch nicht endgültig beantwortet, aber es wird gezeigt, dass es vernünftig ist, an sein Wirken zu glauben und davon überzeugt zu sein, dass dieser Schöpfer seinen Geschöpfen die Freiheit zur Gestaltung der Welt und die Verantwortung für das eigene Schicksal übergeben hat.

Neue Kolumne: Alice und Bob

Sie sind schon an verschiedenen Stellen aufgetaucht, in Aufsätzen und Kolumnen, aber auch in dem Buch Der plausible Gott. Jetzt bekommen sie beim Hohe-Luft-Magazin ihre eigene Serie. Alle zwei Wochen gehe ich mit ihnen in ganz alltäglichen Situationen philosophischen Problemen nach. Eine klare Antwort gibt es selten, aber immer interessante Fragen. Hier geht es z.B. in die Natur.

Die große Täuschung

Das, was vor wenigen Tagen über die Fälschungen von Reportagen beim Spiegel ans Licht gekommen ist, wirft Fragen nach der Wahrheit von Werken mit realem Bezug überhaupt auf. Die Frage, wann eine Reportage etwas Wahres erzählt, kann Anlass sein, über die Wahrheit von Geschichten überhaupt nachzudenken. Wann ist eine Geschichte wahr? Wann ist eine Geschichte Fiktion, wann sind fiktionale Geschichten wahr und was macht vielleicht sogar eine wahre Geschichte zur Fiktion? Ist es am Ende überhaupt eine Fiktion, dass wahre Geschichten die Wahrheit erzählen und unwahre Geschichten eben nicht?

Weiterlesen beim Hohe Luft Magazin

Richtig streiten

„Richtig streiten“ – das heißt nicht, irgendwelche Regeln des Stgreits korrekt anzuwenden. Richtig zu streiten ist etwas anderes, als richtig zu rechnen. Beim Streit geht es um die Dinge die uns wichtig sind, zugleich prallen Meinungen aufeinander, derer man sich nicht sicher sein kann. „Richtig streiten“ bedeutet, engagiert Meinungen gegeneinander zu führen, ohne rechthaberisch zu sein. In meiner Artikelserie beim Hohe Luft Magazin, die hier beginnt, versuche ich, dem richtigen Streit auf die Spur zu kommen.

Infovideo von INDAL in Münster

Bei INDAL in Münster verdiene ich mir das Geld, was ich zum Philosophieren brauche. Aber wer oder was ist INDAL? Kurz gesagt: Ein Softwarehaus, das individuelle Sftwarelösungen für Unternehmen und Institutionen programmiert: Apps, Webanwendungen, Access-Datenbanken und ähnliches. Warum das sinnvoll ist, kann man in diesem Video erfahren:

Links und Rechts

Wir können die Linken und die Rechten im politischen Alltag sicher identifizieren. Wir kennen sie als Extreme und als Populisten. Aber was sagen die Begriffe noch aus? Hilft das Modell des „politischen Spektrums“ noch, um die Gegenwart zu verstehen? In einem Beitrag für das Hohe Luft Magazin versuche ich, dem Sinn von Links und Rechts auf den Grund zu gehen.