Neue Kolumne: Alice und Bob

Sie sind schon an verschiedenen Stellen aufgetaucht, in Aufsätzen und Kolumnen, aber auch in dem Buch Der plausible Gott. Jetzt bekommen sie beim Hohe-Luft-Magazin ihre eigene Serie. Alle zwei Wochen gehe ich mit ihnen in ganz alltäglichen Situationen philosophischen Problemen nach. Eine klare Antwort gibt es selten, aber immer interessante Fragen. Hier geht es z.B. in die Natur.

Die große Täuschung

Das, was vor wenigen Tagen über die Fälschungen von Reportagen beim Spiegel ans Licht gekommen ist, wirft Fragen nach der Wahrheit von Werken mit realem Bezug überhaupt auf. Die Frage, wann eine Reportage etwas Wahres erzählt, kann Anlass sein, über die Wahrheit von Geschichten überhaupt nachzudenken. Wann ist eine Geschichte wahr? Wann ist eine Geschichte Fiktion, wann sind fiktionale Geschichten wahr und was macht vielleicht sogar eine wahre Geschichte zur Fiktion? Ist es am Ende überhaupt eine Fiktion, dass wahre Geschichten die Wahrheit erzählen und unwahre Geschichten eben nicht?

Weiterlesen beim Hohe Luft Magazin

Richtig streiten

„Richtig streiten“ – das heißt nicht, irgendwelche Regeln des Stgreits korrekt anzuwenden. Richtig zu streiten ist etwas anderes, als richtig zu rechnen. Beim Streit geht es um die Dinge die uns wichtig sind, zugleich prallen Meinungen aufeinander, derer man sich nicht sicher sein kann. „Richtig streiten“ bedeutet, engagiert Meinungen gegeneinander zu führen, ohne rechthaberisch zu sein. In meiner Artikelserie beim Hohe Luft Magazin, die hier beginnt, versuche ich, dem richtigen Streit auf die Spur zu kommen.

Infovideo von INDAL in Münster

Bei INDAL in Münster verdiene ich mir das Geld, was ich zum Philosophieren brauche. Aber wer oder was ist INDAL? Kurz gesagt: Ein Softwarehaus, das individuelle Sftwarelösungen für Unternehmen und Institutionen programmiert: Apps, Webanwendungen, Access-Datenbanken und ähnliches. Warum das sinnvoll ist, kann man in diesem Video erfahren:

Links und Rechts

Wir können die Linken und die Rechten im politischen Alltag sicher identifizieren. Wir kennen sie als Extreme und als Populisten. Aber was sagen die Begriffe noch aus? Hilft das Modell des „politischen Spektrums“ noch, um die Gegenwart zu verstehen? In einem Beitrag für das Hohe Luft Magazin versuche ich, dem Sinn von Links und Rechts auf den Grund zu gehen.

Nichts ist unsichtbar

Der 20. Band der Philosophisch-Literarischen Reflexionen ist soeben erschienen. Ich freue mich, dass ich seit sieben Jahren sozusagen schon zu den Stammautoren gehöre. Der aktuelle Band widmet sich dem „Unsichtbaren“ und mein Beitrag hat den provokanten Titel „Nichts ist unsichtbar“. Diesen Titel kann man auf zweierlei Weise lesen: Einmal sagt er, dass es (nur) das Nichts ist, das unsichtbar ist und bleibt. Andererseits bedeutet er, dass „Sein“ und „sichten können“ das Selbe ist. Mein Text ist ganz in der Tradition von Heideggers Vorlesung „Nichts ist ohne Grund“ geschrieben.

Wann ist Sommer?

Wann ist wirklich Sommer? Anfang Juni, wie die Meteorologen sagen? Oder zur Sommersondenwende? Oder, wenn es warm genug zum Baden ist? Eine philosophische Hin-und-Her-Wende hab ich für Hohe Luft geschrieben.