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	<title>Song-Köl &#8211; Jörg Phil Friedrich</title>
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	<description>Philosoph und Publizist</description>
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	<title>Song-Köl &#8211; Jörg Phil Friedrich</title>
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		<title>Kirgistan: Der Film zum Tagebuch</title>
		<link>https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/09/03/reten-in-kirgistan-der-film-zum-tagebuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2018 09:52:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Kysart]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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		<title>Zwei Ausreißer und ein Irrer</title>
		<link>https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/23/zwei-ausreisser-und-ein-irrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2018 14:15:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bishkek]]></category>
		<category><![CDATA[Kotschkor]]></category>
		<category><![CDATA[Kysart]]></category>
		<category><![CDATA[Kysart-Pass]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Reittour]]></category>
		<category><![CDATA[Song-Köl]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorheriger Tag: Ein Tag am See Am letzten Tag der Reittour sollte eigentlich alles ideal und zügig klappen, denn wir sollten von unserem Zielort Kyzart noch nach Kotschkor und von dort zurück nach Bishkek gebracht werden. Dort wollten wir im CBT-Büro unsere Ausrüstung vom Trekking abholen und dann noch ins Hotel. Beim Frühstück vermissten wir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/22/ein-tag-am-see/">Vorheriger Tag: Ein Tag am See</a></p>
<p>Am letzten Tag der Reittour sollte eigentlich alles ideal und zügig klappen, denn wir sollten von unserem Zielort Kyzart noch nach Kotschkor und von dort zurück nach Bishkek gebracht werden. Dort wollten wir im CBT-Büro unsere Ausrüstung vom Trekking abholen und dann noch ins Hotel.<span id="more-3827"></span></p>
<p>Beim Frühstück vermissten wir Ruslan und Nursultan, und auch nach dem Frühstück waren sie nirgends zu sehen. Unsere Guides hatten an allen Tagen eigentlich eher weniger als das nötigste mit uns besprochen, nachdem wir unsere Tagesziele erreicht hatten, saßen sie zumeist mit den anderen Guides zusammen, die gerade in der Nähe waren und auch tagsüber gab es wenig Informationen. Das war auch unproblematisch, aber an diesem Morgen waren wir doch verunsichert, zumal auch unsere Pferde nicht zu sehen waren. Das Gepäck der beiden war allerdings noch da.</p>
<p>Ich fragte einen anderen Guide, wo die beiden seien und er antwortete, dass zwei unserer Pferde über Nacht verschwunden wären und die beiden nun nach ihnen suchten. Irgendwann tauchten sie auch auf, ohne die Ausreißer und mit sorgenvollem Blick. Sie ritten wieder davon, und nach einer Stunde etwa kam Ruslan endlich erfolgreich zurück.</p>
<p>In diesem Moment sah ich zum ersten Mal unsere Pferde aus der Nähe ohne Sattel und erschrak. Auf dem Rücken hatten sie an mehreren Stellen kein Fell mehr, statt dessen eine verschorfte Hornhaut. Ruslan meinte nur, das sei kein Problem und legte die Sattel auf.</p>
<p>Wir ritten los und erst jetzt wurde uns völlig klar, wie viele Touristen hier eigentlich unterwegs waren. Die meisten machten wohl in großen Gruppen Drei-Tages-Touren vom Kysart-Pass zum Song-Köl und dann ins Dorf Kysart, das auch unser Ziel war. Während sich die Gruppen aber am See noch auf verschiedene Jurten-Lager verteilten, staute sich nun am Pass alles, und die großen Gruppen, die sich im Verlauf des Morgens auf den Weg gemacht hatten, kamen kaum voran. Wir nutzten jede Chance, um unsere Pferde an ihnen vorbei zu treiben und erreichten Kysart nach knapp drei statt der vorgesehenen vier bis fünf Stunden. Dort verabschiedeten wir uns von den Pferden, Ruslan und Nursultan und setzten uns in das bereitstehende Auto nach Kotschkor.</p>
<h3>Ein Wiedersehen</h3>
<p>Nach anderthalb Stunden kamen wir am dortigen CBT-Hotel an. Dort wusste niemand, dass wir ein Taxi nach Bishkek gebucht und auch schon bezahlt hätten, aber die dortige Mitarbeiterin versicherte, dass in 10 min ein Auto für uns bereitstehen würde. Sie fragte mich, wie unsere Tour gewesen sein und ob ich mich an sie erinnern könnte. Bei unserer zweiten Übernachtung hatte sie uns gesehen, sie hätte andere Touristen dorthin gebracht (<a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/17/zwei-franzosen-und-zwei-schwestern/">wahrscheinlich das französische Pärchen</a>, das wir über mehrere Tage immer wieder getroffen und am Song Köl aus den Augen verloren hatten), sie hatte mich beim Malen beobachtet.</p>
<h3>Der Alptraum beginnt</h3>
<p>Tatsächlich kam nach 10 min ein Auto, das unser Taxi sein sollte: die Frontscheibe hatte einen Riss über die ganze Breite, eine der hinteren Scheiben war mit Folie verklebt. Der Fahrer war ein voluminöser aggressiver Mann, der von uns gleich Geld fürs Tanken haben wollte. Ich erklärte ihm, dass wir für die Fahrt bereits bezahlt hätten. Dass er aggressiv war, konnte man einerseits an seinem Fahrstil beobachten, andererseits an der Art, wie er ständig ins Telefon brüllte. Der Mann hätte gar keinen Führerschein haben dürfen, schon gar nicht die Berechtigung, Menschen durchs Land zu fahren. Er war ein Irrer. Es war ein Alptraum.</p>
<p>In Bishkek fragte er sich irgendwie durch und blieb dann vor einem Einkaufszentrum stehen. Da sei das Einkaufszentrum. Wir begriffen, dass man ihm gesagt hatte, dass das CBT-Büro in der Nähe dieses Einkaufszentrums wäre. Er telefonierte, während wir in E-Mails nach der genauen Adresse suchten. „Gorkistraße 58“. Er hatte inzwischen auch eine Information bekommen, wahrscheinlich „an der Ecke Matrosenstraße“ denn er bog in die nächste Querstraße ein, gerade als ich erkannt hatte, dass wir in der Gorkistraße waren und die Nummer 58 entdeckt hatte.</p>
<p>Wir versuchten, ihm begreiflich zu machen, dass er umkehren und zur Gorkistraße zurückkehren sollte, irgendwann gelang das. Kurz vor der Kreuzung schrie ich „Stop“, er blieb stehen, ich sprang aus dem Auto, rannte zur Nummer 58, fand da das Büro, riss die Tür auf (es war inzwischen fast 18 Uhr, das Büro sollte nur bis 17 Uhr aufhaben), die Tür öffnete sich, drinnen sah ich sofort unsere kleinen Rucksäcke, eine junge Frau, die wohl auf uns gewartet hatte, wollte noch wissen, wie die Tour war, ich sagte schnell ein paar dankbare freundliche Worte und verschwand, warf die Rucksäcke ins Auto und sagte dem Fahrer, dass er zum Hotel fahren sollte.</p>
<p>Der hatte gar nicht begriffen, was passiert war und konnte nicht glauben, dass wir mit dem Büro nun schon fertig waren. Irgendwann fand er auch das Hotel, wir schleppten unsere Rucksäcke hinein, checkten ein und fanden, dass doch alles ganz gut geklappt hatte&#8230;</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/24/bishkek-parks-und-monumente/">Nächster Tag: Bishkek &#8211; Parks und Monumente</a></p>
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		<title>Ein Tag am See</title>
		<link>https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/22/ein-tag-am-see/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2018 14:06:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Reittour]]></category>
		<category><![CDATA[Song-Köl]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorheriger Tag: Urteile, Vorurteile und Verstörungen Wir ritten um 9:00 Uhr los, immer am Ufer des Song-Köl entlang. Für den Weg zum nächsten Ziel waren drei Stunden eingeplant, aber da wir die Tiere auf dem Uferweg zügig traben ließen, erreichten wir es schon gegen 11:00 Uhr. Wir setzten uns ans Ufer und warteten aufs Mittag, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/21/urteile-vorurteile-und-verstoerungen/">Vorheriger Tag: Urteile, Vorurteile und Verstörungen</a></p>
<p>Wir ritten um 9:00 Uhr los, immer am Ufer des Song-Köl entlang. Für den Weg zum nächsten Ziel waren drei Stunden eingeplant, aber da wir die Tiere auf dem Uferweg zügig traben ließen, erreichten wir es schon gegen 11:00 Uhr. Wir setzten uns ans Ufer und warteten aufs Mittag, das es auch hier zwar in einer Jurte, aber an einem hohen Tisch, an dem man ganz europäisch auf Bänken sitzen musste, gab. Ich fragte Ruslan, ob wir nach dem Mittag noch einen Ritt entlang des Ufers machen könnten, er sagte sofort Ja und gab mir sein Pferd, das viel Spaß am richtigen Laufen hatte. Es war ein Vergnügen, wir ritten die Uferwege der Steilküste hinauf und hinab, ließen die Tiere so viel frisches Gras und Kräuter fressen, wie sie mochten, und kehrten nach anderthalb Stunden glücklich zur Jurte zurück.<span id="more-3822"></span></p>
<p>Am späten Nachmittag kletterten wir noch auf einen kleinen Berg, der sich direkt an der Küste 200 hm über den Song-Kol erhob. Von dort aus konnten wir den ganzen See und seine Umgebung überblicken, mit der flachen Ebene im Westen, den Bergen im Süden und den Hügeln im Osten und Norden. Das Wasser schimmerte blau und grün und spielte im Wind mit Farben und Schattierungen.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180822_132804-e1535465588472.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-3825 size-medium" src="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180822_132804-e1535465588472-146x300.jpg" alt="" width="146" height="300" srcset="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180822_132804-e1535465588472-146x300.jpg 146w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180822_132804-e1535465588472-73x150.jpg 73w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180822_132804-e1535465588472-768x1580.jpg 768w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180822_132804-e1535465588472-498x1024.jpg 498w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180822_132804-e1535465588472.jpg 1960w" sizes="(max-width: 146px) 100vw, 146px" /></a></p>
<p>Wir stiegen zum See hinunter und suchten uns eine kleine stille Bucht in der nur das helle Plätschern der kleinen Wellen an die Kieselsteine des Ufers zu hören war.</p>
<p>Das Wasser war so klar, dass das Sonnenlicht zusammen mit den Wellen Netze von silbernen Linien auf die Steine am Grund des Sees zeichnen konnte. Wir saßen lange und beobachteten das Spiel von Licht und Wasser, sahen den Möwen hinterher und warfen kleine Kiesel ins Wasser. Erst als die Sonne hinter den Bergen verschwand vertrieb uns ein kalter Wind aus der Bucht.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/23/zwei-ausreisser-und-ein-irrer/">Nächster Tag:  Zwei Ausreißer und ein Irrer</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Urteile, Vorurteile und Verstörungen</title>
		<link>https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/21/urteile-vorurteile-und-verstoerungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 13:59:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gülsary]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Song-Köl]]></category>
		<category><![CDATA[Tierwohl]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorheriger Tag: Überall Franzosen Nachdem wir einen weiteren kalten und windigen Pass überquert hatten erreichten wir schon gegen Mittag die Hochebene des Song-Kol. Endlich konnten die Pferde ausgiebig traben und wir hatten ebenfalls Freude an den schnellen Schritten über die Ebene hinab zum See. Das Verhältnis der Kirgisen zu ihren Pferden ist anders, als wir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/20/ueberall-franzosen/">Vorheriger Tag: Überall Franzosen</a></p>
<p>Nachdem wir einen weiteren kalten und windigen Pass überquert hatten erreichten wir schon gegen Mittag die Hochebene des Song-Kol. Endlich konnten die Pferde ausgiebig traben und wir hatten ebenfalls Freude an den schnellen Schritten über die Ebene hinab zum See.<span id="more-3819"></span></p>
<p>Das Verhältnis der Kirgisen zu ihren Pferden ist anders, als wir uns das mit unseren Erfahrungen aus dem Münsterland vorgestellt hatten. Morgendliches Bürsten und Striegeln oder Hufeputzen gibt es nicht, überhaupt keine irgendwie pflegende oder gar liebevolle Beziehung zum Tier. Abends werden die Vorderbeine mit Stricken zusammen gebunden, sodass die Tiere nicht davonlaufen können. Eine Französin aus Maschas Gruppe erzählte, als wir darüber redeten, dass eines dieser Tiere beim Versuch, aus dem Bach Wasser zu trinken, gestürzt sei und nicht mehr aufstehen konnte. Sie alarmierte die Guides, die zwar kamen und das Tier aufrichteten, aber sich dann nicht weiter drum kümmerten, obwohl es am Kopf blutete.</p>
<p>Mittag aßen wir mit einem Paar aus Spanien und zwei Frauen aus Hongkong sowie ihren einheimischen Begleitern. Die Begleiterin der Spanier, eine junge Frau aus Kotschkor, befragten wir zu ihrer Meinung zur Stellung der Frau in Kirgistan. In den Jurten erlebten wir die Frauen immer wieder als Bedienstete der Männer, und die Jungen ahmten schnell das Verhalten der Väter nach, so wie die Mädchen in die Rolle der Mütter eingeübt wurden. Sie versicherte uns jedoch, dass jede junge Frau hier ihren Weg selbst wählen könnte. Das, was wir hier in den Bergen erlebten, sei von den Frauen zum einen selbst so gewählt, zum anderen würden auch diese Familien nur 4-5 Monate im Jahr hier dieses Leben leben, den Rest des Jahres seien sie in den Dörfern unten, und da sei es komplett anders.</p>
<p>Am Abend hatten wir ein weiteres verstörendes Erlebnis. Ein junges Pferd wurde von Männern wieder und wieder mit kaltem Wasser übergossen. Cornelia hatte in „Abschied von Gülsary“ gelesen, dass das eine Art Erziehungsmethode sein sollte. Das Pferd müsse nun die ganze Nacht am Anbindeplatz festgebunden stehen, allein, dort, wo alles Grüne längst weggefressen und zertreten war. Das klägliche Wiehern raubte mir den Schlaf.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/22/ein-tag-am-see/">Nächster Tag: Ein Tag am See</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Überall Franzosen</title>
		<link>https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/20/ueberall-franzosen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 13:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Franzosen]]></category>
		<category><![CDATA[Jurte]]></category>
		<category><![CDATA[Kirgisien]]></category>
		<category><![CDATA[Reittour]]></category>
		<category><![CDATA[Song-Köl]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorheriger Tag: Im Rauschen Die Frau, die diese Jurten betrieb, war etwa in unserem Alter. Beim Frühstück fragte sie uns, ob wir Kinder hätten, dann erzählte sie stolz, dass sie drei Kinder habe, zwei Söhne und eine Tochter. Der älteste Sohn (22) und die Tochter (21) würden studieren, der jüngere Sohn (15) sei im Sommer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/19/im-rauschen/">Vorheriger Tag: Im Rauschen</a></p>
<p>Die Frau, die diese Jurten betrieb, war etwa in unserem Alter. Beim Frühstück fragte sie uns, ob wir Kinder hätten, dann erzählte sie stolz, dass sie drei Kinder habe, zwei Söhne und eine Tochter. Der älteste Sohn (22) und die Tochter (21) würden studieren, der jüngere Sohn (15) sei im Sommer als Guide unterwegs.</p>
<p>Uns trennten nun noch zwei Tagesritte vom Song-Köl. Am Morgen überquerten wir die Straße um bei leuchtend blauem Himmel einen weiteren Pass hinauf und wieder hinunter zu reiten.<span id="more-3816"></span></p>
<p>Die Gegend wurde touristischer, was wir vor allem daran merkten, dass wir immer wieder westeuropäischen Gruppen von Wanderern und Reitern begegneten, meist zu zweit mit einem einheimischen Führer. Die meisten waren Franzosen, was diese sich selbst nicht erklären konnten, wie das <a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/17/zwei-franzosen-und-zwei-schwestern/">Paar aus dem Wilden Westen</a>, dem wir täglich begegneten, und die Gruppe von Mascha, die mit ihren Zelten immer in der Nähe übernachteten und oft mit uns zu Abend aßen. Sie liefen am Tag ungefähr die Strecke, die wir ritten, ihr Gepäck wurde dabei von einem Kleinbus transportiert und für den Tagesbedarf hatten sie ein Zelt dabei, das von dem Mann geführt wurde, an dessen Hof wir am zweiten Abend übernachtet hatten. Alle Franzosen erklärten uns, dass niemand, den sie kannten, auf die Idee kommen würde, nach Kirgistan zu fliegen, und jeder hatte einen ganz eigenen, individuellen Grund, hier zu sein. Trotzdem waren französische Wanderer und Reiter hier eindeutig in der Mehrheit. Es war allen ein Rätsel, und es blieb so bis zum letzten Tag.</p>
<p>Mittags bekamen wir ein Essen in einer Jurte, die offenbar nur zu diesem Zweck betrieben wurde. Wohl mehr als ein Dutzend Wanderer und Reiter wurden dort mit uns gemeinsam bewirtet. Und auch unser Nachtquartier glich eher einem Feriendorf aus Jurten, auch wenn auch diese offenbar von einer Familie, die hier lebte und auch eine kleine Viehzucht betrieb, bewirtschaftet wurde.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/21/urteile-vorurteile-und-verstoerungen/">Nächster Tag: Urteile, Vorurteile und Verstörungen</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwei Franzosen und zwei Schwestern</title>
		<link>https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/17/zwei-franzosen-und-zwei-schwestern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2018 13:23:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Jurte]]></category>
		<category><![CDATA[Kirgisisch]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Song-Köl]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorheriger Tag: Unzählige Schattierungen von Grün Wir ritten durch eine weite Hochebene mit kargen Wiesen. Schaf- und Pferdeherden, die auf die flachen Hügel hingestreut waren, hielten Gras und Kräuter kurz. Hier und da standen Jurten oder alte Bauwagen, die als Unterkunft, man möchte sagen, als Hofstelle, der Nomaden dienten. Bei einer von ihnen machten wir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/16/unzaehlige-schattierungen-von-gruen/">Vorheriger Tag: Unzählige Schattierungen von Grün</a></p>
<p>Wir ritten durch eine weite Hochebene mit kargen Wiesen. Schaf- und Pferdeherden, die auf die flachen Hügel hingestreut waren, hielten Gras und Kräuter kurz. Hier und da standen <a href="https://www.profizelt24.de/was-ist-eine-jurte/">Jurten</a> oder alte Bauwagen, die als Unterkunft, man möchte sagen, als Hofstelle, der Nomaden dienten. Bei einer von ihnen machten wir zum Mittag Rast, Ruslan kochte uns ein aufwändiges Mittagessen aus gebratenen Nudeln und Gemüse, das wir ausgiebig lobten.<span id="more-3801"></span></p>
<h3>Die ersten Franzosen</h3>
<p>Wir verbrachten den Tag mit einem französischen Paar, das auch mit einem Führer und Pferden zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Songk%C3%B6l">Song-Köl</a> wollte. In Jeans und mit großkrempigen Hüten sahen sie auf ihren Pferden aus, als ob sie durch den Wilden Westen und nicht durchs Wilde Kirgistan ritten. Am Nachmittag erreichte uns dann doch noch ein Gewitter aus den Bergen, wir waren froh, den nächsten Übernachtungsplatz bei einem der Wohnplätze der Nomaden erreicht zu haben. Es waren zwei stabile Zelte, die hier quasi als Jurte dienten. Wir stellten unser Zelt daneben.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/doc29082018083329_001.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-3879 size-medium alignright" src="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/doc29082018083329_001-219x300.jpg" alt="" width="219" height="300" srcset="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/doc29082018083329_001-219x300.jpg 219w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/doc29082018083329_001-110x150.jpg 110w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/doc29082018083329_001-768x1050.jpg 768w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/doc29082018083329_001-749x1024.jpg 749w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/doc29082018083329_001.jpg 1250w" sizes="(max-width: 219px) 100vw, 219px" /></a>Zwei Schwestern, Gülsada (11) und Nurajim (9) verwickelten uns neugierig in ein Gespräch, wir machten gemeinsam eine Tabelle mit kirgisischen, russischen und deutschen Wörtern. Sie schauten mir beim Zeichnen zu und da ihnen die Bilder gefielen, fragten sie mich, ob ich ihnen eins schenken würde. Sie suchten sich beide eins aus, allerdings ohne Pferde &#8211; die Pferde, die ich in den ersten Tagen der Tour zeichnete, sahen eher entweder wie Esel oder wie Rehe aus &#8211; oder wie eine Kreuzung aus Reh und Esel.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/18/lieder-am-morgen-und-ein-junge-auf-dem-esel/">Nächster Tag: Lieder am Morgen und ein Junge auf dem Esel</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3802 size-large alignleft" style="font-size: 1rem;" src="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180817_141949-e1535462961396-1024x498.jpg" alt="" width="525" height="255" srcset="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180817_141949-e1535462961396-1024x498.jpg 1024w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180817_141949-e1535462961396-150x73.jpg 150w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180817_141949-e1535462961396-300x146.jpg 300w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180817_141949-e1535462961396-768x373.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px" /></p>
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