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	<title>Bishkek &#8211; Jörg Phil Friedrich</title>
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	<description>Philosoph und Publizist</description>
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	<title>Bishkek &#8211; Jörg Phil Friedrich</title>
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		<title>In Ata Bejit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Aug 2018 14:33:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Aitmatov]]></category>
		<category><![CDATA[Ata Bejit]]></category>
		<category><![CDATA[Bishkek]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Stalin]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorheriger Tag: Bishkek: Parks und Monumente Wir wollten nach Ata Bejit, der kirgisischen Gedenkstätte für die Opfer einer stalinistischen „Säuberungsaktion“ 1937, bei der 138 kirgisische Intellektuelle ermordet und hier südlich von Bishkek verscharrt worden waren, unter ihnen auch der Vater von Tschingis Aitmatov. Wir wussten auch, dass dort das Grab des Schriftstellers selbst ist, da [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/24/bishkek-parks-und-monumente/">Vorheriger Tag: Bishkek: Parks und Monumente</a></p>
<p>Wir wollten nach <a href="https://too.kg/en/ata-beyit-memorial-complex/">Ata Bejit</a>, der kirgisischen Gedenkstätte für die Opfer einer stalinistischen „Säuberungsaktion“ 1937, bei der 138 kirgisische Intellektuelle ermordet und hier südlich von Bishkek verscharrt worden waren, unter ihnen auch der Vater von Tschingis Aitmatov. Wir wussten auch, dass dort das Grab des Schriftstellers selbst ist, da dieser den Wunsch gehabt hatte, in der Nähe seines Vaters beerdigt zu werden, den er mit neun Jahren verloren hatte.<span id="more-3836"></span></p>
<p>Vor dem Hotel standen zwei Autos, in denen Fahrer offenbar auf Fahrgäste warteten: ein „richtiges“ Taxi und ein älteres Auto, dessen Fahrer sofort mit der Frage „Taxi?“ auf uns zukam. Wir wendeten uns dem „echten“ Taxi zu, das aber offenbar reserviert war. Also ließen wir uns darauf ein, mit dem anderen Auto zu fahren. Wir nannten unser Ziel und fragten nach dem Preis, der Fahrer, er hieß Aman, wie wir später erfuhren, nannte 1.500 SOM, das war in Ordnung. An der ersten Tankstelle wollte Aman das Geld zum Tanken, dieses Spiel kannten wir schon von Tölön. Wir gaben ihm die gesamte Summe.</p>
<h3>Subbotnik</h3>
<p>Auf der Strecke nach Ata Bejit wurde überall gearbeitet, Menschen strichen die Straßenbäume frisch mit weißer Farbe an, das hohe Gras wurde gemäht, Müll gesammelt. Alles wurde offenbar für die bevorstehenden Nomaden-Spiele vorbereitet, die im September stattfinden werden. Aman erklärte uns, dass aus diesem Anlass die Präsidenten der Nachbarländer nach Ata Bejit kommen würden.</p>
<p>Aman war neugierig und gesprächig, wir erzählten, was wir in Kirgistan bisher gesehen hatten, er pries die schöne Natur und das Land. Er fragte auch, ob wir nach dem Besuch in Ata Bejit wieder nach Bishkek zurück wollten. Am Ziel angekommen stieg er mit uns aus und erklärte, uns alles zeigen zu wollen.</p>
<p>Auch in der Gedenkstätte waren überall Renovierungsarbeiten im Gange, Soldaten pflegten die Blumenrabatten und beseitigten den Rost an den Metallkonstruktionen.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_055724-e1535467317738.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-3838 size-medium" src="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_055724-e1535467317738-300x146.jpg" alt="" width="300" height="146" srcset="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_055724-e1535467317738-300x146.jpg 300w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_055724-e1535467317738-150x73.jpg 150w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_055724-e1535467317738-768x373.jpg 768w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_055724-e1535467317738-1024x498.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Ohne Aman hätten wir die Anlage der Gedenkstätte wohl gar nicht verstanden, denn diese bestand eigentlich aus vier oder genau genommen fünf verschiedenen Teilen. Zunächst zeigte uns Aman die Gedenkstätte für die Opfer des Aufstandes gegen die russische Kolonialmacht 1916. Nach der Niederschlagung dieses Aufstandes hatte der russische Zar versucht, die kirgisische Bevölkerung auszurotten, dem viel fast die Hälfte der Kirgisen zum Opfer. Erst die Oktoberrevolution machte dem Genozid ein Ende, was auch erklärt, warum es noch immer Monumente für Lenin und in jedem Ort eine Leninstraße gibt, während etwa die Karl-Marx-Straßen alle umbenannt sind.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_061431-e1535467370551.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-3839 size-medium" src="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_061431-e1535467370551-300x146.jpg" alt="" width="300" height="146" srcset="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_061431-e1535467370551-300x146.jpg 300w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_061431-e1535467370551-150x73.jpg 150w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_061431-e1535467370551-768x373.jpg 768w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_061431-e1535467370551-1024x498.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die zweite Gedenkstätte ist die, von der wir schon wussten: das Massengrab für die Opfer der Erschießungsaktion, der die jungen Intellektuellen auf Befehl Stalins 1937 zum Opfer fielen. 1991 hatte man die Stelle nach einem Augenzeugenbericht entdeckt und die Gedenkstätte angelegt.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_060209-e1535467437118.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-3840 size-medium" src="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_060209-e1535467437118-300x146.jpg" alt="" width="300" height="146" srcset="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_060209-e1535467437118-300x146.jpg 300w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_060209-e1535467437118-150x73.jpg 150w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_060209-e1535467437118-768x373.jpg 768w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_060209-e1535467437118-1024x498.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Ganz in der Nähe dieses Grabes befindet sich die letzte Ruhestätte von Tschingis Aitmatov sowie ein kleiner „Tempel“ in dem aus Bronze ein Stapel seiner Bücher liegt, das oberste ist aufgeschlagen und man kann &#8211; ebenfalls in Bronze &#8211; die Handschrift des Schriftstellers bewundern.</p>
<p>Hier wies uns Aman darauf hin, dass die Gräber und Monumente oben vom Dachkreuz der Jurten abgeschlossen wurden, so ist jedes Grab letztlich eine Jurte.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_060827-e1535467499962.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3841 size-medium" src="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_060827-e1535467499962-300x146.jpg" alt="" width="300" height="146" srcset="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_060827-e1535467499962-300x146.jpg 300w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_060827-e1535467499962-150x73.jpg 150w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_060827-e1535467499962-768x373.jpg 768w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_060827-e1535467499962-1024x498.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Etwas unterhalb befindet sich ein Gräberfeld, auf dem die Opfer der Revolution von 2010 beerdigt sind. Bei gewaltsamen Protesten ließ der damalige Präsident auf die Demonstranten schießen, die Toten sind hier beerdigt.</p>
<p>Am Ende führte uns Aman noch eine abgelegene Treppe hinauf, die wir ohne ihn nicht entdeckt hätten. Sie führte zu einem überdachten Glasbau, in dessen Innern man von oben in ein Kellergewölbe sehen konnte: hier waren die Leichen der Opfer Stalins damals hineingeworfen worden.</p>
<p>Auf der Rückfahrt zeigte uns Aman noch einen weiteren Ort des Gedenkens: Auf einem Friedhof war unter einem Kuppelbau das Grab von Kanay Baytik, einem großen kirgiseischen Kriegshelden des 19. Jahrhunderts.</p>
<p>Am Ende fragte er uns, wann am nächsten Morgen unser Flugzeug starten würde und bot sich an, uns um vier Uhr morgens vom Hotel abzuholen und uns zum Flugplatz zu bringen. Wir nahmen dankend an.</p>
<h3>Wandteppiche und Sozialistischer Realismus</h3>
<p>Am Nachmittag besuchten wir dann das frisch geputzte Kunstmuseum. Im Erdgeschoss gab es eine Sonderausstellung aus Anlass des 90. Geburtstags Tschingis Aitmatovs und der bevorstehenden Nomaden-Spiele, der Titel war „Melodie der Steppe“. Zu sehen waren Wandteppiche &#8211; oder besser gesagt, gewebte und geknüpfte Bilder &#8211; von <a href="http://knmii.kg/melodiya-velikoj-stepi/">Shakyp Kutybeka</a>. Das stimmte uns auf den ersten Teil der eigentlichen Ausstellung ein, die ebenfalls Wandteppiche zeigte, offenbar eine wesentliche kirgisische Kunsttradition.</p>
<p>Im Weiteren gab es dann viele Säle mit sozialistischem Realismus, in denen man vor allem die ideologische Funktionalisierung der Kunst bei dem Versuch der Umerziehung der Nomaden in Richtung Kollektivierung und Sesshafigkeit und die Heroisierung des Versuchs der Industrialisierung Kirgistans während der Zeit des Sozialismus studieren konnte. Dazwischen immer wieder experimentelle, realistische, expressionistische und fast abstrakte Darstellungen der Schönheit der kirgisischen Landschaft. Am Ende dann die Kunst der letzten Jahrzehnte, in denen sich die Künstler fast gänzlich sowohl von der gesellschaftlichen Situation als auch von der Landschaft ihrer Heimat abzuwenden versuchten &#8211; hin zu einer abstrakten Darstellung von Chaos und Sinnsuche.</p>
<p>Wir schlenderten erneut durch die Straßen Bishkeks, saßen lange in Cafés und erinnerten uns an die Erlebnisse dieser Reise. Morgen früh würde uns Aman pünktlich vom Hotel abholen und zum Flughafen bringen, wir würden einchecken, nach Moskau fliegen, umsteigen, nach Hamburg weiterreisen, den nächsten Zug nach Münster nehmen, am Ende ein Taxi, mit Taxometer und Schild und ohne Riss in der Frontscheibe. Alles würde reibungslos und ordentlich funktionieren.</p>
<h3>Nachträge</h3>
<p>PS: Auf der Fahrt zum Flughafen erzählte Aman uns noch, dass er für eine Kinderzeitschrift arbeiten würde und dass er gern einen Artikel über unseren gemeinsamen Besuch in Ata-Bejit schreiben würde.</p>
<p>PPS: Nach vier Landungen, zwei in Moskau, eine in Bishkek und eine in Hamburg, kann ich verallgemeinernd berichten, dass in Flugzeugen der russischen Fluggesellschaft Aeroflot noch immer erleichtert geklatscht wird, wenn dem Piloten eine sichere weiche Landung gelungen ist.</p>
<p>PPPS: Wir kamen mit 10 min Verspätung in Münster an. Was bei einer Reisedauer von rund 16 Stunden in Ordnung ist, finde ich.</p>
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		<title>Bishkek: Parks und Monumente</title>
		<link>https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/24/bishkek-parks-und-monumente/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2018 14:24:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Aitmatov]]></category>
		<category><![CDATA[Arkardi Gaidar]]></category>
		<category><![CDATA[Bishkek]]></category>
		<category><![CDATA[Tschingis Aitmatov]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorheriger Tag: Zwei Ausreißer und ein Irrer Bishkek ist eine Reißbrett-Stadt mit einigen Parks, vielen Monumenten und Denkmälern für die Helden des kirgisischen Volkes und der Sowjetunion und einigen imposanten Theater- und Regierungsbauten. Wir wollten zuerst durch den Park des Sieges zum Kunstmuseum gehen, um dann von Park zu Park  auf die Westseite der Innenstadt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/23/zwei-ausreisser-und-ein-irrer/">Vorheriger Tag: Zwei Ausreißer und ein Irrer</a></p>
<p>Bishkek ist eine Reißbrett-Stadt mit einigen Parks, vielen Monumenten und Denkmälern für die Helden des kirgisischen Volkes und der Sowjetunion und einigen imposanten Theater- und Regierungsbauten.<span id="more-3832"></span></p>
<p>Wir wollten zuerst durch den Park des Sieges zum Kunstmuseum gehen, um dann von Park zu Park  auf die Westseite der Innenstadt kommen, um den Osch-Markt zu besuchen, um zurück durch die zentrale Einkaufs- und Flanier-Straße zu gehen. Am Kunstmuseum waren wir zwanzig vor Zehn, um Zehn sollte es öffnen, wir warteten auf einer Parkbank und beobachteten die Studenten, die zur Staatsbibliothek liefen. Kurz nach Zehn öffneten wir die Tür zum Museum, ein Wachmann eilte uns entgegen und sagte „Heute nicht, morgen! Heute&#8230;“ und er machte eine Geste, als ob er etwas putzte.</p>
<p>Etwas verständnislos zeigte ich auf das Schild mit den Öffnungszeiten, das anzeigte, dass das Museum täglich ab 10 Uhr geöffnet wäre. Er wiederholte nur „Morgen, ok?“ und putzte wieder einen unsichtbaren Gegenstand in der Luft. Also heute kein Kunstgenuss.</p>
<p>Wir schlenderten durch die Parks, bestaunten das riesige Lenin-Denkmal auf der Rückseite des Nationalmuseums und die vielen weiteren Denkmäler für die Helden der Oktoberrevolution und des zweiten Weltkriegs, kauften am <a href="https://www.novastan.org/de/bild-des-tages/auf-dem-basar-von-osch/">Osch-Markt</a> Konfekt und Trockenobst und besuchten jeden Souvenierladen in der Einkaufsstraße. Auf der Vorderseite des Nationalmuseums gibt es eine Komposition aus einer gewaltigen Nationalflagge mit Ehrenwache und einer ebenso gewaltigen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Manas_(Epos)">Manas</a>-Skulptur, ich versuchte lange, einen Moment für ein Foto abzupassen, in dem die Flagge das Staatswappen, eine Kombination aus Sonne und dem Dachkreuz der Jurten, sich im Wind voll entfaltete.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_120357-e1535466616609.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3833 size-medium" src="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_120357-e1535466616609-146x300.jpg" alt="" width="146" height="300" srcset="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_120357-e1535466616609-146x300.jpg 146w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_120357-e1535466616609-73x150.jpg 73w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_120357-e1535466616609-768x1580.jpg 768w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_120357-e1535466616609-498x1024.jpg 498w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180825_120357-e1535466616609.jpg 1960w" sizes="auto, (max-width: 146px) 100vw, 146px" /></a></p>
<p>Am Ende der Straße gibt es zwei große Kaufhäuser, das ZUM, das im Dachgeschoss eine riesige Souvenir-Abteilung hat, und das GUM mit einem großen Buchgeschäft. Ich kaufte „Timur und sein Trupp“ von Arkardi Gaidar auf Russisch, ein Kinderbuch, das ich als Kind oft gelesen hatte, und einen schönen Band mit Erzählungen von Tschingis Aitmatov; und ich nahm mir vor, beide innerhalb der nächsten Monate zu lesen, um mein Russisch zu verbessern. Erst das Kinderbuch, das schmal und in einfacher Sprache geschrieben war, dann Aitmatovs wunderbare und traurige Geschichten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/25/in-ata-bejit/">Nächster Tag: In Ata Bejit</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwei Ausreißer und ein Irrer</title>
		<link>https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/23/zwei-ausreisser-und-ein-irrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2018 14:15:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bishkek]]></category>
		<category><![CDATA[Kotschkor]]></category>
		<category><![CDATA[Kysart]]></category>
		<category><![CDATA[Kysart-Pass]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Reittour]]></category>
		<category><![CDATA[Song-Köl]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorheriger Tag: Ein Tag am See Am letzten Tag der Reittour sollte eigentlich alles ideal und zügig klappen, denn wir sollten von unserem Zielort Kyzart noch nach Kotschkor und von dort zurück nach Bishkek gebracht werden. Dort wollten wir im CBT-Büro unsere Ausrüstung vom Trekking abholen und dann noch ins Hotel. Beim Frühstück vermissten wir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/22/ein-tag-am-see/">Vorheriger Tag: Ein Tag am See</a></p>
<p>Am letzten Tag der Reittour sollte eigentlich alles ideal und zügig klappen, denn wir sollten von unserem Zielort Kyzart noch nach Kotschkor und von dort zurück nach Bishkek gebracht werden. Dort wollten wir im CBT-Büro unsere Ausrüstung vom Trekking abholen und dann noch ins Hotel.<span id="more-3827"></span></p>
<p>Beim Frühstück vermissten wir Ruslan und Nursultan, und auch nach dem Frühstück waren sie nirgends zu sehen. Unsere Guides hatten an allen Tagen eigentlich eher weniger als das nötigste mit uns besprochen, nachdem wir unsere Tagesziele erreicht hatten, saßen sie zumeist mit den anderen Guides zusammen, die gerade in der Nähe waren und auch tagsüber gab es wenig Informationen. Das war auch unproblematisch, aber an diesem Morgen waren wir doch verunsichert, zumal auch unsere Pferde nicht zu sehen waren. Das Gepäck der beiden war allerdings noch da.</p>
<p>Ich fragte einen anderen Guide, wo die beiden seien und er antwortete, dass zwei unserer Pferde über Nacht verschwunden wären und die beiden nun nach ihnen suchten. Irgendwann tauchten sie auch auf, ohne die Ausreißer und mit sorgenvollem Blick. Sie ritten wieder davon, und nach einer Stunde etwa kam Ruslan endlich erfolgreich zurück.</p>
<p>In diesem Moment sah ich zum ersten Mal unsere Pferde aus der Nähe ohne Sattel und erschrak. Auf dem Rücken hatten sie an mehreren Stellen kein Fell mehr, statt dessen eine verschorfte Hornhaut. Ruslan meinte nur, das sei kein Problem und legte die Sattel auf.</p>
<p>Wir ritten los und erst jetzt wurde uns völlig klar, wie viele Touristen hier eigentlich unterwegs waren. Die meisten machten wohl in großen Gruppen Drei-Tages-Touren vom Kysart-Pass zum Song-Köl und dann ins Dorf Kysart, das auch unser Ziel war. Während sich die Gruppen aber am See noch auf verschiedene Jurten-Lager verteilten, staute sich nun am Pass alles, und die großen Gruppen, die sich im Verlauf des Morgens auf den Weg gemacht hatten, kamen kaum voran. Wir nutzten jede Chance, um unsere Pferde an ihnen vorbei zu treiben und erreichten Kysart nach knapp drei statt der vorgesehenen vier bis fünf Stunden. Dort verabschiedeten wir uns von den Pferden, Ruslan und Nursultan und setzten uns in das bereitstehende Auto nach Kotschkor.</p>
<h3>Ein Wiedersehen</h3>
<p>Nach anderthalb Stunden kamen wir am dortigen CBT-Hotel an. Dort wusste niemand, dass wir ein Taxi nach Bishkek gebucht und auch schon bezahlt hätten, aber die dortige Mitarbeiterin versicherte, dass in 10 min ein Auto für uns bereitstehen würde. Sie fragte mich, wie unsere Tour gewesen sein und ob ich mich an sie erinnern könnte. Bei unserer zweiten Übernachtung hatte sie uns gesehen, sie hätte andere Touristen dorthin gebracht (<a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/17/zwei-franzosen-und-zwei-schwestern/">wahrscheinlich das französische Pärchen</a>, das wir über mehrere Tage immer wieder getroffen und am Song Köl aus den Augen verloren hatten), sie hatte mich beim Malen beobachtet.</p>
<h3>Der Alptraum beginnt</h3>
<p>Tatsächlich kam nach 10 min ein Auto, das unser Taxi sein sollte: die Frontscheibe hatte einen Riss über die ganze Breite, eine der hinteren Scheiben war mit Folie verklebt. Der Fahrer war ein voluminöser aggressiver Mann, der von uns gleich Geld fürs Tanken haben wollte. Ich erklärte ihm, dass wir für die Fahrt bereits bezahlt hätten. Dass er aggressiv war, konnte man einerseits an seinem Fahrstil beobachten, andererseits an der Art, wie er ständig ins Telefon brüllte. Der Mann hätte gar keinen Führerschein haben dürfen, schon gar nicht die Berechtigung, Menschen durchs Land zu fahren. Er war ein Irrer. Es war ein Alptraum.</p>
<p>In Bishkek fragte er sich irgendwie durch und blieb dann vor einem Einkaufszentrum stehen. Da sei das Einkaufszentrum. Wir begriffen, dass man ihm gesagt hatte, dass das CBT-Büro in der Nähe dieses Einkaufszentrums wäre. Er telefonierte, während wir in E-Mails nach der genauen Adresse suchten. „Gorkistraße 58“. Er hatte inzwischen auch eine Information bekommen, wahrscheinlich „an der Ecke Matrosenstraße“ denn er bog in die nächste Querstraße ein, gerade als ich erkannt hatte, dass wir in der Gorkistraße waren und die Nummer 58 entdeckt hatte.</p>
<p>Wir versuchten, ihm begreiflich zu machen, dass er umkehren und zur Gorkistraße zurückkehren sollte, irgendwann gelang das. Kurz vor der Kreuzung schrie ich „Stop“, er blieb stehen, ich sprang aus dem Auto, rannte zur Nummer 58, fand da das Büro, riss die Tür auf (es war inzwischen fast 18 Uhr, das Büro sollte nur bis 17 Uhr aufhaben), die Tür öffnete sich, drinnen sah ich sofort unsere kleinen Rucksäcke, eine junge Frau, die wohl auf uns gewartet hatte, wollte noch wissen, wie die Tour war, ich sagte schnell ein paar dankbare freundliche Worte und verschwand, warf die Rucksäcke ins Auto und sagte dem Fahrer, dass er zum Hotel fahren sollte.</p>
<p>Der hatte gar nicht begriffen, was passiert war und konnte nicht glauben, dass wir mit dem Büro nun schon fertig waren. Irgendwann fand er auch das Hotel, wir schleppten unsere Rucksäcke hinein, checkten ein und fanden, dass doch alles ganz gut geklappt hatte&#8230;</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/24/bishkek-parks-und-monumente/">Nächster Tag: Bishkek &#8211; Parks und Monumente</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Taxifahrer mit Brüdern</title>
		<link>https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/06/ein-taxifahrer-mit-bruedern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2018 15:34:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Aitmatov]]></category>
		<category><![CDATA[Bishkek]]></category>
		<category><![CDATA[CBT]]></category>
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		<category><![CDATA[Permits]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorheriger Tag: Zwei Verspätungen und zwei Feuerzeuge Der Flug verlief reibungslos. Wie immer in solchen Fällen war nervig, dass auf dem gerade mal vierstündigen Nachtflug von Moskau nach Bishkek trotzdem Essen und Getränke serviert wurden, sodass man nur zwei Stunden schlafen konnte. Gegen 5:00 Uhr waren wir in Bishkek (Ortszeit, also 1:00 Uhr in Deutschland). [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/05/zwei-verspaetungen-und-zwei-feuerzeuge/">Vorheriger Tag: Zwei Verspätungen und zwei Feuerzeuge</a></p>
<p>Der Flug verlief reibungslos. Wie immer in solchen Fällen war nervig, dass auf dem gerade mal vierstündigen Nachtflug von Moskau nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bischkek">Bishkek</a> trotzdem Essen und Getränke serviert wurden, sodass man nur zwei Stunden schlafen konnte. Gegen 5:00 Uhr waren wir in Bishkek (Ortszeit, also 1:00 Uhr in Deutschland). Dort wandte ich mich an den Mann am Taxischalter, um ein Taxi nach Karokol zu bekommen (100 € für eine sechsstündige Fahrt). Der Taxifahrer unterhielt sich mit uns, indem er russisch in eine App seines Smartphones sprach (Google Translator o.ä.). Die Übersetzung wurde auf englisch angezeigt und vorgelesen, während er am russischen Text prüfte, ob die App ihn richtig verstanden hätte.<span id="more-3715"></span></p>
<p>Wir dämmerten auf den Rücksitzen vor uns hin. Irgendwann fragte der Fahrer, ob er uns ein größeres Auto besorgen sollte, „sein Bruder“ hätte eins, und der würde im nächsten Ort wohnen. Da könnten wir uns beide hinlegen. Wir lehnten ab. Später hielt er in einem Ort an, diskutierte mit ein paar Leuten, dann kam er zurück, sagte uns dass er nicht weiterfahren könnte. Der Mann, der uns nach Karakol bringen würde, sei aber „sein Bruder“. Er selbst war zu müde, um weiterzufahren, die Energy-Drinks würden nicht mehr helfen. Wir bezahlten im die 100 €, er sagte, er würde seinem Bruder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Som">SOM</a> geben.</p>
<p>Das neue „Taxi“ hatte das Lenkrad rechts (das haben viele Autos in Kirgistan). Offensichtlich reichte dem Bruder das Geld nicht, er fuhr im Schritttempo durch den Ort und rief den Leuten auf der Straße „Karakol“ zu.</p>
<h3>Mit Dshamilja im Taxi</h3>
<p>Endlich entdeckte er eine Familie, die ein Schild mit der Aufschrift „Karakol“ hochhielt. Er ließ sie einsteigen, dazu wurde hinten noch eine Bank ausgeklappt. Der Vater stieg vorn ein, die Mutter mit einem Baby und einem jungen Mädchen hinten. Mutter und Baby schliefen bald ein, das Mädchen beschloss, sich mit uns zu unterhalten: Russisch, Englisch und Smartphone-Translator. Woher wir kämen und wohin wir wollten. Die Mutter wurde wach und wollte wissen, wie alt wir wären. Wir fragten ebenso. Sie waren in dem Ort im Urlaub gewesen und wohnten süd-westlich von Karakol. Das Mädchen wollte, dass wir sie besuchen kämen. Sie hat vier mal in der Woche Russisch und zwei mal Englisch in der Schule. Sie ist 16. Wir erzählten, dass wir Tschingis Aitmatov kennen, darauf antwortete sie „Ich heiße <a href="http://www.unionsverlag.com/info/title.asp?title_id=2791">Dshamilja</a>“. Sie zeigte uns auf dem Smartphone ein Bild ihres Bruders, der gerade auf Zingst arbeitet.</p>
<p>Unser „Taxifahrer“ ließ die Familie am Busbahnhof in Karakol aussteigen und erkundigte sich nach dem Weg zu unserem Hotel. Dort angekommen hatte ich nicht den Eindruck, dass wir angemeldet wären, denn Aida, die Besitzerin, wusste nicht, wie lange wir bleiben wollten. Eigentlich hatte ich das mit Azamat vom hiesigen CBT-Büro alles per E-Mail geklärt.</p>
<h3>Keine Permits</h3>
<p>Wir gingen zum <a href="http://cbtkyrgyzstan.kg/cbt/cbt-karakol/">CBT-Büro</a>. Dort stellte sich heraus, dass unsere Permits für die Grenzregion zu China, in der wir in den nächsten Tagen unterwegs sein wollten, noch nicht ausgestellt waren, obwohl ich Azamat schon im Mai die Passkopien geschickt hatte. Er fragte uns, wann wir denn los wollten, auch das hatte ich ihm mehrfach geschrieben, am nächsten Morgen nämlich. Er telefonierte und teilte uns dann mit, dass die Permits am nächsten Tag um 12:00 Uhr fertig sein würden. Wir rechneten. Eigentlich hatten wir geplant, dass wir am Morgen gegen 8:00 Uhr loskommen, dann wären wir am frühen Nachmittag am Ausgangspunkt unserer Tour und könnten noch die 5 km bis zum ersten Übernachtungsplatz gehen. Das würde nun nicht mehr klappen, da die Fahrt ins Gebirge etwa sechs Stunden dauert.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/07/in-den-tien-shan-mit-hindernissen/">Nächster Tag: In den Tien Shan mit Hindernissen</a></p>
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		<title>Zwei Verspätungen und zwei Feuerzeuge</title>
		<link>https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/05/zwei-verspaetungen-und-zwei-feuerzeuge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Aug 2018 15:27:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bishkek]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Fliegen]]></category>
		<category><![CDATA[gefährliche Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Moskau]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorbemerkung Mit diesem Eintrag beginnt das Tagebuch einer dreiwöchigen Reise nach Kirgistan, das ich dort geschrieben habe, um nichts zu vergessen. Ich habe es also eher aus privat-persönlichen Gründen geschrieben, es war nicht zur Veröffentlichung gedacht. Da es aber einige Menschen gibt, die Interesse an meinen Eindrücken geäußert haben, werde ich es hier im nachhinein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Vorbemerkung</h3>
<p>Mit diesem Eintrag beginnt das Tagebuch einer dreiwöchigen Reise nach Kirgistan, das ich dort geschrieben habe, um nichts zu vergessen. Ich habe es also eher aus privat-persönlichen Gründen geschrieben, es war nicht zur Veröffentlichung gedacht. Da es aber einige Menschen gibt, die Interesse an meinen Eindrücken geäußert haben, werde ich es hier im nachhinein als Blog einstellen. Wer Fragen hat, etwas nicht versteht oder etwas genauer wissen möchte, kann gern in den Kommentaren nachhaken.</p>
<h3>Los geht&#8217;s</h3>
<p>Unser Zug nach Hamburg sollte um 7:57 Uhr fahren. Da wir um 7:00 Uhr reisefertig waren, riefen wir aber schon das Taxi. Ich wollte Cornelia auf dem Bahnsteig mit dem Gepäck absetzen und schnell ins Büro laufen um noch die Bordkarten für den Flug Moskau-Bishkek auszudrucken. Auf dem Bahnhof lasen wir allerdings, dass unser Zug 50 min Verspätung haben würde, der Zug von 6:57 Uhr hatte aber 25 min Verspätung, sodass wir den noch schafften und doch ganz entspannt nach Hamburg kamen. Auf die ausgedruckten Bordkarten verzichteten wir. Diese Reise ging gut los.</p>
<p>Beim Durchleuchten meines Rucksacks (da er als Sperrgepäck galt, waren wir dabei) bemerkte der Kontrolleur, dass da zwei Feuerzeuge drin waren. Die müssten ins Handgepäck. Also alles auspacken und die Feuerzeuge raus. Beim Durchleuchten des Handgepäcks meinte der Kontrolleur jedoch, dass Benzinfeuerzeuge nicht ins Handgepäck dürften. Zum Glück (aber absichtlich) war kein Benzin drin, also durfte es doch mit, nachdem der Kontrolleur es getestet hatte. (Später habe ich bemerkt, dass das Gasfeuerzeug leer war)</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/06/ein-taxifahrer-mit-bruedern/">Nächster Tag: Ein Taxifahrer mit Brüdern</a></p>
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