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	<title>Jurte &#8211; Jörg Phil Friedrich</title>
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	<description>Philosoph und Publizist</description>
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	<title>Jurte &#8211; Jörg Phil Friedrich</title>
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		<title>Überall Franzosen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 13:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Franzosen]]></category>
		<category><![CDATA[Jurte]]></category>
		<category><![CDATA[Kirgisien]]></category>
		<category><![CDATA[Reittour]]></category>
		<category><![CDATA[Song-Köl]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorheriger Tag: Im Rauschen Die Frau, die diese Jurten betrieb, war etwa in unserem Alter. Beim Frühstück fragte sie uns, ob wir Kinder hätten, dann erzählte sie stolz, dass sie drei Kinder habe, zwei Söhne und eine Tochter. Der älteste Sohn (22) und die Tochter (21) würden studieren, der jüngere Sohn (15) sei im Sommer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/19/im-rauschen/">Vorheriger Tag: Im Rauschen</a></p>
<p>Die Frau, die diese Jurten betrieb, war etwa in unserem Alter. Beim Frühstück fragte sie uns, ob wir Kinder hätten, dann erzählte sie stolz, dass sie drei Kinder habe, zwei Söhne und eine Tochter. Der älteste Sohn (22) und die Tochter (21) würden studieren, der jüngere Sohn (15) sei im Sommer als Guide unterwegs.</p>
<p>Uns trennten nun noch zwei Tagesritte vom Song-Köl. Am Morgen überquerten wir die Straße um bei leuchtend blauem Himmel einen weiteren Pass hinauf und wieder hinunter zu reiten.<span id="more-3816"></span></p>
<p>Die Gegend wurde touristischer, was wir vor allem daran merkten, dass wir immer wieder westeuropäischen Gruppen von Wanderern und Reitern begegneten, meist zu zweit mit einem einheimischen Führer. Die meisten waren Franzosen, was diese sich selbst nicht erklären konnten, wie das <a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/17/zwei-franzosen-und-zwei-schwestern/">Paar aus dem Wilden Westen</a>, dem wir täglich begegneten, und die Gruppe von Mascha, die mit ihren Zelten immer in der Nähe übernachteten und oft mit uns zu Abend aßen. Sie liefen am Tag ungefähr die Strecke, die wir ritten, ihr Gepäck wurde dabei von einem Kleinbus transportiert und für den Tagesbedarf hatten sie ein Zelt dabei, das von dem Mann geführt wurde, an dessen Hof wir am zweiten Abend übernachtet hatten. Alle Franzosen erklärten uns, dass niemand, den sie kannten, auf die Idee kommen würde, nach Kirgistan zu fliegen, und jeder hatte einen ganz eigenen, individuellen Grund, hier zu sein. Trotzdem waren französische Wanderer und Reiter hier eindeutig in der Mehrheit. Es war allen ein Rätsel, und es blieb so bis zum letzten Tag.</p>
<p>Mittags bekamen wir ein Essen in einer Jurte, die offenbar nur zu diesem Zweck betrieben wurde. Wohl mehr als ein Dutzend Wanderer und Reiter wurden dort mit uns gemeinsam bewirtet. Und auch unser Nachtquartier glich eher einem Feriendorf aus Jurten, auch wenn auch diese offenbar von einer Familie, die hier lebte und auch eine kleine Viehzucht betrieb, bewirtschaftet wurde.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/21/urteile-vorurteile-und-verstoerungen/">Nächster Tag: Urteile, Vorurteile und Verstörungen</a></p>
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		<title>Zwei Franzosen und zwei Schwestern</title>
		<link>https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/17/zwei-franzosen-und-zwei-schwestern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2018 13:23:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Jurte]]></category>
		<category><![CDATA[Kirgisisch]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Song-Köl]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorheriger Tag: Unzählige Schattierungen von Grün Wir ritten durch eine weite Hochebene mit kargen Wiesen. Schaf- und Pferdeherden, die auf die flachen Hügel hingestreut waren, hielten Gras und Kräuter kurz. Hier und da standen Jurten oder alte Bauwagen, die als Unterkunft, man möchte sagen, als Hofstelle, der Nomaden dienten. Bei einer von ihnen machten wir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/16/unzaehlige-schattierungen-von-gruen/">Vorheriger Tag: Unzählige Schattierungen von Grün</a></p>
<p>Wir ritten durch eine weite Hochebene mit kargen Wiesen. Schaf- und Pferdeherden, die auf die flachen Hügel hingestreut waren, hielten Gras und Kräuter kurz. Hier und da standen <a href="https://www.profizelt24.de/was-ist-eine-jurte/">Jurten</a> oder alte Bauwagen, die als Unterkunft, man möchte sagen, als Hofstelle, der Nomaden dienten. Bei einer von ihnen machten wir zum Mittag Rast, Ruslan kochte uns ein aufwändiges Mittagessen aus gebratenen Nudeln und Gemüse, das wir ausgiebig lobten.<span id="more-3801"></span></p>
<h3>Die ersten Franzosen</h3>
<p>Wir verbrachten den Tag mit einem französischen Paar, das auch mit einem Führer und Pferden zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Songk%C3%B6l">Song-Köl</a> wollte. In Jeans und mit großkrempigen Hüten sahen sie auf ihren Pferden aus, als ob sie durch den Wilden Westen und nicht durchs Wilde Kirgistan ritten. Am Nachmittag erreichte uns dann doch noch ein Gewitter aus den Bergen, wir waren froh, den nächsten Übernachtungsplatz bei einem der Wohnplätze der Nomaden erreicht zu haben. Es waren zwei stabile Zelte, die hier quasi als Jurte dienten. Wir stellten unser Zelt daneben.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/doc29082018083329_001.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-3879 size-medium alignright" src="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/doc29082018083329_001-219x300.jpg" alt="" width="219" height="300" srcset="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/doc29082018083329_001-219x300.jpg 219w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/doc29082018083329_001-110x150.jpg 110w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/doc29082018083329_001-768x1050.jpg 768w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/doc29082018083329_001-749x1024.jpg 749w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/doc29082018083329_001.jpg 1250w" sizes="(max-width: 219px) 100vw, 219px" /></a>Zwei Schwestern, Gülsada (11) und Nurajim (9) verwickelten uns neugierig in ein Gespräch, wir machten gemeinsam eine Tabelle mit kirgisischen, russischen und deutschen Wörtern. Sie schauten mir beim Zeichnen zu und da ihnen die Bilder gefielen, fragten sie mich, ob ich ihnen eins schenken würde. Sie suchten sich beide eins aus, allerdings ohne Pferde &#8211; die Pferde, die ich in den ersten Tagen der Tour zeichnete, sahen eher entweder wie Esel oder wie Rehe aus &#8211; oder wie eine Kreuzung aus Reh und Esel.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/18/lieder-am-morgen-und-ein-junge-auf-dem-esel/">Nächster Tag: Lieder am Morgen und ein Junge auf dem Esel</a></p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-3802 size-large alignleft" style="font-size: 1rem;" src="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180817_141949-e1535462961396-1024x498.jpg" alt="" width="525" height="255" srcset="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180817_141949-e1535462961396-1024x498.jpg 1024w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180817_141949-e1535462961396-150x73.jpg 150w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180817_141949-e1535462961396-300x146.jpg 300w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180817_141949-e1535462961396-768x373.jpg 768w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></p>
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		<title>Unzählige Schattierungen von Grün</title>
		<link>https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/16/unzaehlige-schattierungen-von-gruen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2018 13:13:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Jurte]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Schamshy-Pass]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorheriger Tag: Ins &#8222;wilde Kirgistan&#8220; Als ich kurz nach sieben aus dem Zelt kroch, waren Ruslan und Nursultan schon mit den Pferden beschäftigt. Ich schlenderte zu ihnen hinüber, stellte aber schnell fest, dass ich nicht helfen konnte. Ruslan fragte mich ein bisschen aus, ob Cornelia meine Frau sei, wieviele Kinder wir hätten, wie alt ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/15/ins-wilde-kirgistan/">Vorheriger Tag: Ins &#8222;wilde Kirgistan&#8220;</a></p>
<p>Als ich kurz nach sieben aus dem Zelt kroch, waren Ruslan und Nursultan schon mit den Pferden beschäftigt. Ich schlenderte zu ihnen hinüber, stellte aber schnell fest, dass ich nicht helfen konnte. Ruslan fragte mich ein bisschen aus, ob Cornelia meine Frau sei, wieviele Kinder wir hätten, wie alt ich sei. Er schien etwas beeindruckt, dass unser jüngstes Kind in seinem Alter ist. Er selbst ist 28.<span id="more-3797"></span></p>
<p>Beim Frühstück lernten wir die ersten kirgisischen Wörter. Utman-tang heißt „Guten Morgen“ und Rachmat heißt „Danke“.</p>
<p>Die Wiesen an den Hängen erstrahlten in unzähligen Grüntönen, als wir uns auf den Weg zum Pass machten. Da war das satte, fast blaue Grün in den Rinnen, in denen das Regenwasser hinunterfloss, das helle, ins Gelbe gehende Grün, das in der Sonne leuchtete, und das fast gelbe, zum Braun oder sogar Rot hinübergehende Grün da, wo der Boden karger wurde. Bis kurz vor dem Shamshy-Pass (3.570 hm) war die Erde hier noch grün, dicke, saftige Blätter gelbgrüne Kräuter und hohe Gräser bedeckten den Boden.</p>
<p>Am Pass war es eiskalt, schnell machten wir uns an den steilen Abstieg. Gegen 15:00 Uhr erreichten wir auf einer weiten trockenen Ebene die Jurte, wo uns die Schäferin und ihre Tochter mit Tee und Konfitüre empfingen.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/17/zwei-franzosen-und-zwei-schwestern/">Nächster Tag: Zwei Franzosen und zwei Schwestern</a></p>
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