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	<title>CBT &#8211; Jörg Phil Friedrich</title>
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	<description>Philosoph und Publizist</description>
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	<title>CBT &#8211; Jörg Phil Friedrich</title>
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		<title>Handtücher und Obstplantagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2018 16:39:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Baden]]></category>
		<category><![CDATA[CBT]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Issyk-Kul]]></category>
		<category><![CDATA[marshrutka]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorheriger Tag: Bier und Benzin Nach dem Frühstück wollten wir nach Kadji-Sai an der Südküste des Issyk-Kul weiterfahren. Ich fragte Aida, wo wir ein Taxi bekommen könnte, sie meinte zunächst, ein Taxi sei doch sehr teuer und wir könnten doch die Marschrutka  vom Busbahnhof aus nehmen. Aber dann redete sie mit Maksat, ihrem Mann und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/12/3744/">Vorheriger Tag: Bier und Benzin</a></p>
<p>Nach dem Frühstück wollten wir nach Kadji-Sai an der Südküste des<a href="https://www.globalnature.org/35370/Living-Lakes/Asien/Issyk-Kul/resindex.aspx"> Issyk-Ku</a>l weiterfahren. Ich fragte Aida, wo wir ein Taxi bekommen könnte, sie meinte zunächst, ein Taxi sei doch sehr teuer und wir könnten doch die <a href="https://de.rbth.com/lifestyle/79351-russische-minibusse-marschrutka">Marschrutka </a> vom Busbahnhof aus nehmen. Aber dann redete sie mit Maksat, ihrem Mann und sagte, er würde sich um das Taxi kümmern. Maksat telefonierte und teilte mir mit, dass das Taxi 3.000 SOM (etwa 40 €) kosten würde. Ich war einverstanden und Maksat versicherte mir, dass das Taxi in 10 min da sein würde.</p>
<p>Etwas überrascht stellte ich 10 min später fest, dass Maksat selbst vorfuhr mit dem Auto, mit dem wir vor 6 Tagen das Benzin für unseren Kocher besorgt hatten. An der gleichen Tankstelle hielt er auch dieses Mal an und meinte, er bräuchte das Geld jetzt zum tanken. Ich gab ihm die 3.000 SOM, er tankte ein paar Liter und wir fuhren weiter.<span id="more-3748"></span></p>
<h3>Handtuch-Felder</h3>
<p>Unterwegs erklärte uns Maksat in einer Mischung aus Russisch und Englisch, die wir gut verstanden, die Gegend. An einem Feld hielt er an, ließ uns aussteigen und stapfte auf das Feld hinaus, um uns zu zeigen, dass hier Knoblauch angebaut wurde. In Kirgistan wird Ackerbau auf kleinen Feldern in langen Streifen betrieben, es sieht aus wie in der DDR nach der Bodenreform oder wie in Polen noch in den 1980er Jahren. Cornelia fragte, ob jedes Feld einer anderen Familie gehöre, Maksat bejahte.</p>
<h3>Kopftücher und Bikinis</h3>
<p>Die Landschaft änderte sich sehr, als wir uns dem Isyk-Kul näherten, Obstplantagen streckten sich nun zwischen Straße und See, vor allem Bäume mit gelb leuchtenden Aprikosen. Die Dörfer wurden schöner. Auch wenn es in jedem Ort eine neue Moschee gab, machten die Leute nicht den Eindruck, dass die Religion ihren Alltag prägte. Es gibt in Kirgistan nur selten Frauen mit religiös gebundenem Kopftuch, viele tragen die Haare ganz offen, einige das traditionelle Kopftuch, das man aus Filmen kennt. Vor allem fällt überall auf, dass viele Väter sich mit ihren kleinen Kindern beschäftigen.</p>
<p>Als an der Straße ein trampendes Backpacker-Pärchen auftauchte fragte Maksat, ob wir es mitnehmen sollten. Wir hielten an und fragten auf englisch, wohin sie wollten, sie nannten einen Ort hinter Kadji-Sai. Beim Einladen der Rucksäcke fragte ich sie, woher sie denn kämen, sie waren aus der Schweiz, da schlug ich vor, dass wir auch Deutsch sprechen könnten, wenn sie das könnten. Der junge Mann, der auch Russisch sprach, erzählte Maksat, dass die Schweizer die Deutschen verstehen könnten, aber nicht umgekehrt, was für mich irgendwie so klang, als hätten die Schweizer eine Fähigkeit, die uns abging, ich erklärte deshalb, dass die Schweizer in Rundfunk und Fernsehen auch richtiges Deutsch zu hören bekämen.</p>
<p>Den Nachmittag verbrachten wir am Strand von Kadji-Sai, man kann wunderbar baden im Issyk-Kul und es muss erwähnt werden, dass die kirgisischen Frauen, Islam hin oder her, genauso am Strand liegen und baden wie die deutschen &#8211; im Bikini und mit offenem Haar.</p>
<p>Um 19:00 Uhr gab es im Hotel ein üppiges, aber zügiges Abendbrot, sodass wir zum Sonnenuntergang wieder am Strand waren und beobachten konnten, wie die Sonne über den Bergen an der anderen Seite des Sees den Himmel färbte.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-3785" src="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180813_160053-e1535447629882-1024x498.jpg" alt="" width="525" height="255" srcset="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180813_160053-e1535447629882-1024x498.jpg 1024w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180813_160053-e1535447629882-150x73.jpg 150w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180813_160053-e1535447629882-300x146.jpg 300w, https://xn--jrg-friedrich-imb.de/wp-content/20180813_160053-e1535447629882-768x373.jpg 768w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></p>
<p>Abends kam dann eine überraschende E-Mail von Kumranjan vom <a href="http://cbtkyrgyzstan.kg/">CBT</a>-Büro in Bishkek, die die Reittour angeboten hatte, die am übernächsten Tag beginnen sollte. Wo wir denn blieben, es ginge auf 22:00 Uhr und wir seien nicht nicht da. Ich antwortete, dass wir doch erst morgen nach Tokmok kommen würden, da die Tour nicht morgen, sondern übermorgen losgehen sollte. Kurze Zeit später kam ihre Entschuldigung, es sei ihr Fehler gewesen. Wir hofften, dass dieser Fehler keine weiteren Konsequenzen haben würde.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/14/verdaechtig-unproblematisch/">Nächster Tag: Verdächtig unproblematisch</a></p>
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt; font-stretch: normal; -webkit-text-stroke-width: initial; -webkit-text-stroke-color: #000000; min-height: 13.1px;"><span style="font-size: 8.5pt; font-family: 'Helvetica Neue',serif;"> </span></p>
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		<title>Ein Taxifahrer mit Brüdern</title>
		<link>https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/06/ein-taxifahrer-mit-bruedern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2018 15:34:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Aitmatov]]></category>
		<category><![CDATA[Bishkek]]></category>
		<category><![CDATA[CBT]]></category>
		<category><![CDATA[Dshamilja]]></category>
		<category><![CDATA[Karakol]]></category>
		<category><![CDATA[Permits]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorheriger Tag: Zwei Verspätungen und zwei Feuerzeuge Der Flug verlief reibungslos. Wie immer in solchen Fällen war nervig, dass auf dem gerade mal vierstündigen Nachtflug von Moskau nach Bishkek trotzdem Essen und Getränke serviert wurden, sodass man nur zwei Stunden schlafen konnte. Gegen 5:00 Uhr waren wir in Bishkek (Ortszeit, also 1:00 Uhr in Deutschland). [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/05/zwei-verspaetungen-und-zwei-feuerzeuge/">Vorheriger Tag: Zwei Verspätungen und zwei Feuerzeuge</a></p>
<p>Der Flug verlief reibungslos. Wie immer in solchen Fällen war nervig, dass auf dem gerade mal vierstündigen Nachtflug von Moskau nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bischkek">Bishkek</a> trotzdem Essen und Getränke serviert wurden, sodass man nur zwei Stunden schlafen konnte. Gegen 5:00 Uhr waren wir in Bishkek (Ortszeit, also 1:00 Uhr in Deutschland). Dort wandte ich mich an den Mann am Taxischalter, um ein Taxi nach Karokol zu bekommen (100 € für eine sechsstündige Fahrt). Der Taxifahrer unterhielt sich mit uns, indem er russisch in eine App seines Smartphones sprach (Google Translator o.ä.). Die Übersetzung wurde auf englisch angezeigt und vorgelesen, während er am russischen Text prüfte, ob die App ihn richtig verstanden hätte.<span id="more-3715"></span></p>
<p>Wir dämmerten auf den Rücksitzen vor uns hin. Irgendwann fragte der Fahrer, ob er uns ein größeres Auto besorgen sollte, „sein Bruder“ hätte eins, und der würde im nächsten Ort wohnen. Da könnten wir uns beide hinlegen. Wir lehnten ab. Später hielt er in einem Ort an, diskutierte mit ein paar Leuten, dann kam er zurück, sagte uns dass er nicht weiterfahren könnte. Der Mann, der uns nach Karakol bringen würde, sei aber „sein Bruder“. Er selbst war zu müde, um weiterzufahren, die Energy-Drinks würden nicht mehr helfen. Wir bezahlten im die 100 €, er sagte, er würde seinem Bruder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Som">SOM</a> geben.</p>
<p>Das neue „Taxi“ hatte das Lenkrad rechts (das haben viele Autos in Kirgistan). Offensichtlich reichte dem Bruder das Geld nicht, er fuhr im Schritttempo durch den Ort und rief den Leuten auf der Straße „Karakol“ zu.</p>
<h3>Mit Dshamilja im Taxi</h3>
<p>Endlich entdeckte er eine Familie, die ein Schild mit der Aufschrift „Karakol“ hochhielt. Er ließ sie einsteigen, dazu wurde hinten noch eine Bank ausgeklappt. Der Vater stieg vorn ein, die Mutter mit einem Baby und einem jungen Mädchen hinten. Mutter und Baby schliefen bald ein, das Mädchen beschloss, sich mit uns zu unterhalten: Russisch, Englisch und Smartphone-Translator. Woher wir kämen und wohin wir wollten. Die Mutter wurde wach und wollte wissen, wie alt wir wären. Wir fragten ebenso. Sie waren in dem Ort im Urlaub gewesen und wohnten süd-westlich von Karakol. Das Mädchen wollte, dass wir sie besuchen kämen. Sie hat vier mal in der Woche Russisch und zwei mal Englisch in der Schule. Sie ist 16. Wir erzählten, dass wir Tschingis Aitmatov kennen, darauf antwortete sie „Ich heiße <a href="http://www.unionsverlag.com/info/title.asp?title_id=2791">Dshamilja</a>“. Sie zeigte uns auf dem Smartphone ein Bild ihres Bruders, der gerade auf Zingst arbeitet.</p>
<p>Unser „Taxifahrer“ ließ die Familie am Busbahnhof in Karakol aussteigen und erkundigte sich nach dem Weg zu unserem Hotel. Dort angekommen hatte ich nicht den Eindruck, dass wir angemeldet wären, denn Aida, die Besitzerin, wusste nicht, wie lange wir bleiben wollten. Eigentlich hatte ich das mit Azamat vom hiesigen CBT-Büro alles per E-Mail geklärt.</p>
<h3>Keine Permits</h3>
<p>Wir gingen zum <a href="http://cbtkyrgyzstan.kg/cbt/cbt-karakol/">CBT-Büro</a>. Dort stellte sich heraus, dass unsere Permits für die Grenzregion zu China, in der wir in den nächsten Tagen unterwegs sein wollten, noch nicht ausgestellt waren, obwohl ich Azamat schon im Mai die Passkopien geschickt hatte. Er fragte uns, wann wir denn los wollten, auch das hatte ich ihm mehrfach geschrieben, am nächsten Morgen nämlich. Er telefonierte und teilte uns dann mit, dass die Permits am nächsten Tag um 12:00 Uhr fertig sein würden. Wir rechneten. Eigentlich hatten wir geplant, dass wir am Morgen gegen 8:00 Uhr loskommen, dann wären wir am frühen Nachmittag am Ausgangspunkt unserer Tour und könnten noch die 5 km bis zum ersten Übernachtungsplatz gehen. Das würde nun nicht mehr klappen, da die Fahrt ins Gebirge etwa sechs Stunden dauert.</p>
<p><a href="https://xn--jrg-friedrich-imb.de/2018/08/07/in-den-tien-shan-mit-hindernissen/">Nächster Tag: In den Tien Shan mit Hindernissen</a></p>
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