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	<title>Gleichberechtigung &#8211; Jörg Phil Friedrich</title>
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	<description>Philosoph und Publizist</description>
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		<title>Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Ja, und?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörg Phil Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2015 17:03:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Pay Gap]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die SPD will alle Gehälter öffentlich machen. Mal abgesehen davon, dass das ein unverschämter Eingriff in die Privatsphäre von Arbeitnehmern ist, würde es für das angebliche Ziel, die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen (Gender Pay Gap) zu beseitigen, überhaupt nichts bringen. Ich las kürzlich, dass die bereinigte Einkommenslücke nach Berücksichtigung unterschiedlicher Berufe und Qualifikationen noch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD will alle Gehälter öffentlich machen. Mal abgesehen davon, dass das ein unverschämter Eingriff in die Privatsphäre von Arbeitnehmern ist, würde es für das angebliche Ziel, die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen (Gender Pay Gap) zu beseitigen, überhaupt nichts bringen. Ich las kürzlich, dass die bereinigte Einkommenslücke nach Berücksichtigung unterschiedlicher Berufe und Qualifikationen noch ca. 7% beträgt, berücksichtigt man zudem noch unterschiedliche Berufserfahrung<span class="text_exposed_show">en und Unterbrechungszeiten, bleiben noch 2%.<br />
Man kann Ähnliches z.B. <a href="http://www.iwkoeln.de/de/wissenschaft/veranstaltungen/beitrag/pressekonferenz-beschaeftigungs-und-karriereperspektiven-von-frauen-102502">hier </a></span>nachlesen.</p>
<p><span class="text_exposed_show">Das Problem ist also nicht, dass Männer und Frauen unter gleichen Bedingungen unterschiedlich verdienen, da ist die Differenz kaum messbar, sondern, dass die Bedingungen verschieden sind. Da muss man ansetzen. Die Forderung der SPD klingt toll, geht aber an den Problemen vorbei. Eine Veröffentlichungspflicht für Gehälter wird an den Problemen nichts ändern, weil die Differenzen fast komplett &#8222;erklärbar&#8220; sind. Ob sie gerecht sind, steht auf einem anderen Blatt.</span><span id="more-1287"></span></p>
<p>Mit der Forderung &#8222;Gleiche Arbeit? Gleicher Lohn!&#8220; rennt die SPD doch eigentlich in allen politischen Parteien offene Türen ein. Das ist ja auch nahezu umgesetzt.</p>
<p>Die Frage ist: Was ist mit der ungleichen Arbeit?<br />
Warum machen Menschen unterschiedliche Arbeit, die unterschiedlich bezahlt wird?<br />
Warum wird unterschiedliche Arbeit unterschiedlich bezahlt?<br />
Da wird es dann kompliziert, da muss vieles verändert werden, da müssen Menschen stark gemacht werden, damit sie ihre Inte<span class="text_exposed_show">ressen selbst vertreten können. Da muss man dann aber auch sehen, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Prioritäten haben, was dazu führt, dass die die Rolle hoch bezahlter Arbeit in ihrem Leben unterschiedlich beantworten. Wie gesagt, da wird es kompliziert, und das will die SPD nicht. Sie will einfache Antworten auf schwierige Fragen geben, und den Menschen einreden, sie würde sich darum kümmern. Am Ende schadet sie diesen Menschen, weil sie verhindert, dass diese sich nach ihren eigenen Wünschen um sich selbst kümmern.</span></p>
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