Kinder an die Urnen!

Regelmäßig wird vor Wahlen die Frage nach einer Absenkung des Wahlalters gestellt – befürwortet wird die Idee zumeist von den politischen Parteien, die sich in den jüngeren Altersgruppen eine höhere Unterstützung erhoffen, als sie im Schnitt der Bevölkerung erwarten können.

Aber die Tatsache, dass eine Idee eher von Linken unterstützt und eher von Konservativen abgelehnt wird, heißt ja noch nicht, dass es falsch ist, zu fragen: Mit welcher Begründung lässt sich das Wahlrecht für junge Menschen überhaupt verbieten?

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Deutungen eines Mordes

Es gibt Menschen, die hassen die Welt, wie sie ist. Sie hassen die Gesellschaft, sie hassen alle, die sich irgendwie an die Regeln dieser Gesellschaft halten, sie hassen vermutlich sich selbst dafür, dass sie selbst sich auch zumeist nach diesen Regeln richten. Ihren Hass nähren sie an allem, was sich in der Mehrheitsgesellschaft als Konsens etabliert oder sich zumindest in der Öffentlichkeit als Konsens durchzusetzen beginnt. Das kann die gendergerechte Sprache ebenso sein wie die Ehe für alle oder die Impfung gegen das Corona-Virus, aktuell die Corona-Maßnahmen überhaupt. Vom Kritiker unterscheidet sich der, der die Welt hasst, dadurch, dass er keine Argumente für seine Ablehnung hat, er lehnt all das ab, weil es in der Öffentlichkeit der Gesellschaft als gut und wünschenswert gilt, er ist Antisemit ebenso wie Feind der Geschlechtergerechtigkeit, er ist Impfgegner ebenso, wie er die demokratischen Institutionen und die Corona-Maßnahmen ablehnt, der Genderstern regt ihn ebenso auf wie ein schwules Paar, das sich auf der Straße küsst.

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Digitalisierung von Geschäftsprozessen – gefördert von Go Digital

Unser Auftraggeber renoviert und saniert Häuser und Wohnungen. Hierfür plant und leitet er die gesamte Baustellenabwicklung inklusive aller Gewerke und Nachunternehmer die hierfür zum Einsatz kommen.

Um die Planung als auch die Abwicklung solch komplexer Bauvorhaben vorzunehmen, verwendet er eine browserbasierte Webanwendung.

Erstes Projekt: Vernetzung mit Nachunternehmern

In einem ersten Vorhaben, das von Go Digital gefördert wurde, haben wir dieser Webanwendung um folgende Punkte erweitert

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Die Entdeckung des Klimawandels

Dass die derzeitige rapide globale Erwärmung von uns Menschen verursacht ist, daran zweifelt unter seriösen Wissenschaftlern wohl niemand mehr. Der neueste Bericht des IPCC lässt keinen Zweifel daran, dass vor allem die Emission von Kohlendioxid durch die Verbrennung fossiler Energieträger zu einer rasanten globalen Erwärmung führt. Klimawandelleugner wird er allerdings auch nicht überzeugen, denn der neue Bericht liefert zwar viele weitere Details zu diesem Prozess, grundsätzlich neue Argumente aber nicht. Wer daran zweifelt, dass es tatsächlich eine globale Erwärmung gibt, und meint, das Wetter sei eben veränderlich, den werden die Darstellungen der Wissenschaftler nicht beeindrucken.

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Warum Persönlichkeit wichtiger ist als Programm

Die eine Kandidatin hat mal irgendwo geschummelt, der andere Kandidat hat schon mal abgeschrieben. Ein Bewerber wirkt zu kraftlos, eine Bewerberin zu unbedacht. Im Wahlkampf wird viel über die persönlichen Schwächen der Leute gesprochen, die in höchste Ämter streben, und nur wenig über ihre politischen Ziele. Manche warnen schon vor amerikanischen Verhältnissen. Sie befürchten, dass der Wahlkampf zur Schlammschlacht aus persönlichen Beleidigungen und Herabwürdigungen wird.

Richtig ist: Auch im Wahlkampf dürfen die Menschlichkeit und ein anständiger Umgang miteinander nicht auf der Strecke bleiben. Aber ist es wirklich falsch, vor allem auf die Menschen zu schauen, die sich da zur Wahl stellen?

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Eine Diktatur braucht keinen Diktator

Die Diskussion über die Vorwürfe des ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen, Journalisten der ARD hätten Beziehungen zur linksradikalen Szene, die untersucht werden sollten, zeigt vor allem eines: Es gibt ein Spannungsfeld zwischen Meinungs- und Pressefreiheit.

Der Gleichklang dieser beiden vom Grundgesetz geschützten Freiheiten ist keine Selbstverständlichkeit, denn es könnte sein, dass die Meinungsfreiheit in Gefahr gerät, wenn die Pressefreiheit zu einer Benachteiligung einiger durchaus legaler Meinungen führt.

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Wieder ein Sommer, in dem nichts passiert?

Es wird wieder gewarnt. Dieses Mal ist es die Delta-Variante des Corona-Virus, vor der die professionell mahnenden Stimmen warnen, und Delta-Plus wurde heute schon mal vorsorglich in den Nachrichten erwähnt. Gewarnt wird vor der vierten Welle, die uns schon in wenigen Monaten erreichen könnte. Gewarnt wird außerdem davor, dass alle, ausnahmslos alle, die sich nicht impfen lassen, sich früher oder später infizieren werden, mit der Delta-Version, oder vielleicht gar mit Delta-Plus. Und damit niemand diese Möglichkeit auf die leichte Schulter nimmt, wird auch gleich noch davor gewarnt, dass so eine Infektion sehr gefährlich sein kann, viel unangenehmer als die Impfreaktion, die ja durchaus sehr unangenehm sein kann, wenn man den eigenen Erfahrungen und den Informationen aus dem Small-Talk-Thema Nummer 1 glauben darf. Aber eine Infektion, so warnen die Experten, kann weitaus schlimmer sein, sogar für Kinder, so wird geraunt.

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Das doppelte Missverständnis

Wenn Wissenschaft mit ihren Erkenntnissen in die öffentliche Meinungsbildung zu einer aktuellen gesellschaftlichen Herausforderung eingreifen will, kann sie das nicht direkt und mit ihren herkömmlichen Mitteln tun. Die meisten Menschen lesen keine wissenschaftlichen Fachjournale und verfolgen keine Tagungen und Konferenzen, auf denen Experten sich austauschen. Um die Öffentlichkeit mit wissenschaftlichen Erkenntnissen vertraut zu machen, werden, im buchstäblichen Sinne, Medien benötigt, die zwischen Fachwissenschaften und Publikum stehen und vermitteln.

Dies gilt auch in umgekehrter Richtung. Wenn in Krisensituationen der Bedarf an Informationen über ein wissenschaftlich erklärbares Geschehen wächst, nehmen Medien diesen Bedarf auf, wenden sich an die Fachwissenschaft und versuchen, das öffentliche Interesse zu artikulieren und die Erklärungen, die von der Wissenschaft gegeben werden, in die Öffentlichkeit zurückzutragen.

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Bereitschaft zur Diktatur

Die Geschichte der Grundrechtseinschränkungen während der Corona-Pandemie wird heute zumeist so erzählt, dass die Regierung im Frühjahr vergangenen Jahres eine Notwendigkeit gesehen hat, schnell zu handeln und Rechte wie Versammlungsfreiheit, Freizügigkeit, die Freiheit von Kunst und Kultur und andere einzuschränken, um das Recht auf Gesundheit zu wahren, kombiniert mit der Notwendigkeit, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. In dieser Einschätzung sind sich Befürworter und Kritiker der Maßnahmen sogar weitgehend einig – Uneinigkeit besteht darin, ob die Maßnahmen tatsächlich notwendig waren, ob sie angemessen waren und ob sie schnell genug wieder zurückgenommen werden.

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