In eigener Sache: Weihnachtspause im Blog

Aufgrund anderer akuter Schreibarbeiten und wegen eines anstehenden Neujahrsurlaubes wird es auch in den nächsten Tagen (wie schon seit dem Wochenende) in diesem Blog etwas ruhiger zugehen als in den letzten Wochen. Nur meine Weihnachtstipps werde ich noch fortführen (da diese schon vorbereitet sind). Falls allerdings einThema mich in den nächsten Tagen noch so stark beschäftigt, dass ich die Finger nicht von der Tastatur lassen kann, kann es Ausnahmen geben.

Vom 26.12.2007 bis zum 06.01.2008 ist hier allerdings definitiv geschlossen.

Weihnachtstipp 7: Ich hasse Gutscheine!

Wenn einem gar nichts mehr einfällt, verschenkt man häufig einen Gutschein. Damit macht man allenfalls den Gutschein-ausgebenden Geschäften eine Freude: Ein großer Teil der ausgegebenen Gutscheine wird nämlich nie eingelöst! Man delegiert letztendlich den Stress an den, den man beschenkt – eigentlich nicht sehr nett.

Als wir unter Freunden kürzlich gemeinsam ein Geschenk machen wollten, tauchte auch sehr schnell die Gutschein-Idee auf. „Ich hasse Gutscheine“ rief ich in die Runde – und hatte den „Schwarzen Peter“. Seitdem weiß ich, was ich verschenke, wenn ich partout keine Idee habe, was jemand sich wünscht oder gebrauchen kann.
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Die Zukunft der öffentlichen Meinung

Über die Zukunft lässt sich nichts sagen, weil sie immer von unseren heutigen Entscheidungen abhängt. Man kann aber sagen, welche Entscheidungen, die die Zukunft beeinflussen sollen, man treffen will, und was man meint, in welche Richtung sich die Dinge dann in Zukunft entwickeln werden. Und man kann die Bedingungen angeben, auf denen die Entscheidungen basieren.

Für das Zustandekommen der öffentlichen Meinung haben sich die Bedingungen in den letzten Jahren radikal verändert. Das eröffnet die Möglichkeit, dass öffentliche Meinungsbildung in Zukunft ganz anders geschieht als bisher. Ob diese Möglichkeit ergriffen wird, ist unklar, wer sie ergreifen wird und wer sie fahren lassen wird, ebenso. Aber für die Weiterentwicklung der Demokratie und der Bürgergesellschaft ist beides nicht unwichtig.
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Weihnachtstipp 6: Blogs verschenken!

Bei den meisten Menschen kommt es gut an, wenn sie merken, dass man sich mit ihnen ganz persönlich beschäftigt hat. Sind Sie schon einmal auf die Idee gekommen, einen Wikipedia-Artikel über ihre Großmutter zu verfassen oder Ihrem Vater ein Blog zu schenken?

Schreiben Sie eine Biografie, scannen Sie einige Fotos oder Ansichten von Wohnorten ein, vielleicht gibt es sogar Dokumente, die es Wert sind, auf diese Weise veröffentlicht zu werden? Links zu anderen Wikipedia-Artikeln, z.B. über den Geburtsort ihrer Großmutter oder zu Ereignissen, die während ihres Lebens stattgefunden haben, machen die ganze Sache noch interessanter.
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Weihnachtstipp 4: Was schenkt man Kindern?

Was schenkt man Kindern? Bei den eigenen ist das noch recht einfach, man weiß, was sie haben, man weiß, was sie brauchen (anzuziehen, für die Schule,… worüber sich Kinder halt so alles freuen) – aber was schenkt man Nichten und Neffen?

Über großes Spielzeug freuen sich vielleicht die Kleinen, die Eltern aber weniger („Wohin damit?“ so erntet man am Heiligen Abend vorwurfsvolle Blicke.
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Trittin will FAZ statt BILD

Jürgen Trittin ist BildBlogger für einen Tag, schreibt aber, wie von einem Politiker nicht anders zu erwarten, weniger über Bild sondern mehr über Politik, vor allem über das Thema Mindestlohn. Am Ende rät er dann den Lesern, lieber die FAZ statt die Bild zu lesen (der Link führt direkt zur Abo-Bestell-Seite der FAZ). Warum, bleibt Trittins Geheimnis, schreibt doch die FAZ zu seinem Thema das Gleiche, wie Bild.

Klimaschutz ist eine Illusion

Ob das Klima des menschlichen Schutzes überhaupt bedarf, ist nicht gewiss. Und sarkastisch könnte man auch formulieren, dass es das Klima auf der Erde wahrscheinlich noch geben wird, wenn von der menschlichen Zivilisation, wie sie heute existiert und damit die Stabilität des Klimas beeinträchtigt, nichts mehr übrig sein wird.

Nicht das Klima an sich ist in Gefahr, sondern die klimatischen Bedingungen, auf denen unser heutiges kulturelles und wirtschaftliches Leben basiert, werden sich möglicherweise ändern, und zwar durch die Rückwirkungen eben dieses Lebens, welches in die natürlichen Regel-Mechanismen eingreift, um es sich bequem zu machen. Das wird früher oder später, schneller oder langsamer, zu unangenehmen Folgen für die Kultur und die Wirtschaft und damit für die Existenz eines jeden von uns führen. Und wir können nichts dagegen tun. Denn Klimaschutz ist eine Illusion.
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Die Weihnachts-Falle

Auch wenn sie nicht empirisch belegt ist vertreten viele Menschen die These, dass das Fest des Friedens und der Liebe im Familienkreise schnell zum Horror-Trip des Streites und des Ärgers werden kann. Und da viele das für unvermeidbar halten, wird die zornige Auseinandersetzung unterm Tannenbaum leicht zur einer Vorhersage, die sich selbst erfüllt. Kann man nichts dagegen tun?

Die Einbahnstraße in die Jahresend-Katastrophe beginnt schon Wochen vorher, in der Advents-Zeit, die eigentlich die Zeit der frohen Erwartung sein sollte. Neben den normalen Aufgaben des Alltags müssen plötzlich zusätzliche Dinge erledigt werden: Geschenke besorgen, das Fest vorbereiten. Nicht nur, dass hier bereits extra-Stress entsteht – auch der Familienstreit nimmt hier schon seinen Anfang. Er beginnt mit dem Dialog:

„Was wünscht du dir denn?“
„Ach, ich weiß auch nicht…“
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